Medien – Märkte – Meinungen

M-Blog

Ralf Dewenter Kartellrecht und mehrseitige Märkte

, am 7. Juli 2016 um 12:31

Der Referentenentwurf zur 9. GWB-Novelle, der kürzlich vom BMWi veröffentlicht wurde, beschäftigt sich unter anderem mit einer Anpassung des Wettbewerbsechts bezüglich mehrseitiger Märkte. Eine besonders interessante Änderung betrifft dabei die Definition von Märkten in §18 GWB. Neu ist dabei ein Satz, der einen Markt auch dann annehmen lässt, wenn lediglich unentgeltliche Leistungen erbracht werden. So trivial dies aus ökonomischer Sicht klingt, so umstritten ist diese Annahme noch immer unter Juristen. Während das Bundeskartellamt diese Marktdefinition bereits teilweise adaptiert hat, entscheiden Gerichte immer noch im Sinne „kein Preis, kein Markt“. Eine solche Änderung des Gesetzes wäre also ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Darüber hinaus soll ein Absatz eingefügt werden, der explizit auf die Bestimmung von Marktbeherrschung in mehrseitigen Märkten abzielt. Hierbei sind unter anderem direkte und… Mehr | 1 Kommentar

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Melissa Linder Big Data – Datenschutz vs. Innovation

, am 20. Juni 2016 um 11:32

Im vorherigen Blog-Beitrag wurde das neue Arbeitspapier des Bundeskartellamts „Marktmacht von Plattformen und Netzwerken” vorgestellt. Dabei lag der Fokus vor allem darauf neue Methoden zur Marktabgrenzung und zur Bestimmung der Marktmacht in der digitalen Ökonomie zu entwickeln oder bestehende Methoden anzupassen. Das ist jedoch nicht die einzige Herausforderung, die sich durch die digitalen Märkte ergeben.

Die „BCCP Inaugural Conference – Regulatory Challenges in Digital Markets: Privacy” hat sich zum Beispiel mit den Herausforderungen im Bereich Datenschutz und Privatsphäre beschäftigt, die sich in der digitalen Ökonomie für die Aufsichtsbehörden, aber auch für die Unternehmen und Konsumenten, ergeben.

Online scheint es uns deutlich schwerer zu fallen unsere eigenen Daten zu schützen als wir dies offline tun. Den Nutzern ist nicht bewusst, wie viel Informationen sie den Unternehmen tatsächlich zur… Mehr | 1 Kommentar

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Franziska Löw Wettbewerbspolitik im Internet – da bewegt sich was

, am 10. Juni 2016 um 8:56

Das Bundeskartellamt hat vor Kurzem ein Arbeitspapier „Marktmacht von Plattformen und Netzwerken” des hausinternen „Think Tanks Internet“ veröffentlich. Darin widmet sich das Amt der Feststellung vorhandener Erkenntnisse in Wissenschaft und Praxis zur sogenannten Plattform-Ökonomie im Internet und stellt gleichzeitig Herausforderungen heraus, die sich hieraus für die Wettbewerbspolitik ergeben. Mit Plattform-Märkten sind Marktstrukturen gemeint, bei denen zwei oder mehr Nutzergruppen durch einen Intermediär verbunden sind, welcher wiederum die zwischen den Nutzergruppen bestehenden indirekten Netzeffekte nutzt – also mehrseitiger Märkte.

Als Beispiel sei hier Ebay-Kleinanzeigen genannt: Auf der virtuellen Plattform – also der Internetseite von Ebay Kleinanzeigen – treffen sich Käufer und Verkäufer und wickeln ihr Geschäft über die Plattform ab. Aber auch Werbetreibende sind auf dieser Plattform aktiv und interagieren so mit den anderen Kundengruppen.

Doch warum befasst sich… Mehr

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Ralf Dewenter Neue Formen der Kollusion in der digitalen Welt

, am 19. Mai 2016 um 9:45

Zugegeben, über die folgenden ersten beiden Sätze den Artikels „So leicht werden Unternehmen zum Fall fürs Kartellamt“ musste ich schon schmunzeln:

Die digitale Revolution ist für den (deutschen) Juristen ein Problem an sich. Er braucht Konsistenz und Vorhersehbarkeit (sprich Rechtssicherheit), um präzise zu arbeiten und nachts ruhig zu schlafen.

Dennoch adressiert dieser Artikel ein relevantes Problem: Die Digitalisierung erlaubt neben den riesigen positiven Effekten auch ganz neue Formen des kollusiven Verhaltens und ebenso des Missbrauch von Marktmacht. Ein kollusiver Informationsaustausch zwischen Unternehmen, ist z.B. viel einfacher möglich, ohne dass Kartellbehörden Notiz davon nehmen. Eine automatisierte Preissetzung kann einfach über Software vorgenommen werden. Und auch eine Diskriminierung von Verbrauchern kann viel leichter durchgeführt werden.

Auch sind neue Formen der Absprache möglich. So kann ein Anbieter von Online-… Mehr

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Ralf Dewenter Sind Zeitungen nicht irgendwie auch TV-Sender?

, am 29. März 2016 um 22:39

Die EU-Richtlinie zur Koordinierung bestimmter Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bereitstellung audiovisueller Mediendienste (KVMD) ersetzt die bisherige EU-Fernsehrichtlinie und soll eine Antwort auf die technologische Entwicklung sein. Ziel ist vor allem die Vielfaltsicherung und die Erhaltung des Pluralismus. Zeitungen und Zeitschriften fallen normalerweise nicht unter diese Richtlinie. Der EuGH hat aber nun aber im Oktober 2015 entscheiden, dass auch kurze Videos, die von einer bestimmten Zeitung online bereitgestellt werden unter Umständen (auch wenn sie nur Sequenzen aus lokalen Nachrichten, Sport, Unterhalten etc. beinhalten), als audiovisuelle Inhalte im Sinne der Richtlinie gelten.

Sollte diese Einschätzung auf alle oder zumindest einige Printmedien übertragbar sein, hätte dies weitreichende Auswirkungen. Unter anderem könnte wohl das Rundfunkrecht auf die Verlage ausgedehnt werden, sie würden dann der Regulierung der Landesmedienanstalten unterliegen. Die Printmedien… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter Sind Daten das neue Öl?

, am 4. März 2016 um 8:53

Immer wieder liest oder hört man in letzter Zeit den Ausdruck, Daten seien „das neue Öl der digitalen Ökonomie.“ Und so verlockend diese Analogie auch sein mag, so irreführend und falsch ist sie. Zwar sind Daten im Allgemeinen und Big Data im Speziellen wichtige Inputfaktoren für viele Geschäftsmodelle im Netz – sie stellen also eine Art Rohstoff für digitale Angebote dar. Jedoch weisen sie auch einige Eigenschaften auf, die dem Öl nicht zuzuschreiben sind.

Die meisten Online-Angebote, seien es Suchmaschinen, Soziale Netzwerke oder Nachrichten, sind für den Nutzer kostenlos. Kostenlos insofern, dass die (in der Regel zweiseitigen) Plattformen kein Geld für ihre Dienste und Inhalte verlangen. Dennoch zahlen die Nutzer mit ihrer Aufmerksamkeit für Werbung oder aber mit ihren Daten. Wer eine Suchmaschine nutzt, hinterlässt mindestens Informationen über… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter „Lügenpresse, Lügenpresse…“

, am 27. Januar 2016 um 19:36

Um es klar zu sagen: Natürlich sind die Vorwürfe der „Lügenpresse“, die sich insbesondere gegen die Öffentlich-Rechtlichen wenden, totaler Unfug. Und auch Formulierungen wie Pinocchio-Presse o.ä. machen es nicht besser, nicht einmal lustiger.

Dennoch hat es gerade in letzter Zeit Anlass zur Kritik an den Medien gegeben: Die Berichterstattung über die Ereignisse von Köln ist hier zu nennen und auch die Äußerungen einer WDR-Journalistin bezüglich einer regierungsfreundlichen Agenda sind befremdlich. Ebenso bedenklich ist, dass der SWR relativ schnell (wenn auch nur zeitweise) eingeknickt ist und die „Elefantenrunde“ zu den Landtagswahlen, auf Druck der Politik, verkleinert hat. Dies wirft kein gutes Bild auf den Sender, aber auch nicht auf die Politik.

Gerade die Öffentlich-Rechtlichen sollen ausgewogen berichten. Wenn es einen öffentlichen Auftrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio gibt, dann… Mehr | 1 Kommentar

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Melissa Linder Ministererlaubnis im Fall Edeka/Tengelmann

, am 12. Januar 2016 um 18:09

Entgegen der Einschätzung des Bundeskartellamts und der Monopolkommission hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Fusion von Edeka mit der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann unter Auflagen genehmigt.

Da durch den Zusammenschluss erhebliche negative Auswirkungen auf den Wettbewerb zu erwarten sind, untersagte das Bundeskartellamt das Vorhaben. Fusionen im Lebensmitteleinzelhandel führen zwar meist nicht zu höheren Preisen, wirken sich aber negativ auf die Produktvielfalt aus. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) führt eine höhere Marktkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel zu weniger Produktmarken innerhalb einer Produktkategorie.

Edeka und Tengelmann nutzten daraufhin den Sonderweg in der deutschen Fusionskontrolle und beantragten eine Ministererlaubnis. Diese Regelung erlaubt die Freigabe eines Zusammenschlusses, wenn gesamtwirtschaftliche Vorteile oder das Gemeinwohlinteresse die Wettbewerbsbedenken überwiegen und somit die Fusion rechtfertigen.

Das Ministererlaubnisverfahren konzentriert sich also auf die außerwettbewerblichen Aspekte… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter Der Schweizer Staat steigt nun auch ins Werbegeschäft ein

, am 4. Januar 2016 um 16:06

Die Schweizer Wettbewerbsbehörde, WEKO, hat gerade einem Joint Venture zwischen dem Medienunternehmen Ringier, der Swisscom sowie der SRG, also der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft ohne Auflagen durch gewunken. Der Wettbewerb würde dadurch nicht beeinträchtigt.

Die SRG ist zwar ein privatrechtlicher Verein, hat jedoch einen gesetzlichen Auftrag und erhält ebenso einen erheblichen Teil der Rundfunkgebühren – sie ist also das Schweizer Pendant zu ARD und ZDF. Das Bundesamt für Kommunikation hat allerdings verfügt, dass die SRG zunächst nicht aktiv werden darf.

Die Kooperation der Unternehmen stellt eine Werbe-Allianz dar und zielt auf die Vermarktung von Werbeflächen bzw. -zeiten ab. Durch das Gemeinschaftsunternehmen, will man als Vermarkter mit den großen Internetwerbeplattformen entgegen treten. Von der Zusammenarbeit mit der Swisscom, dem ehemaligen Telekommunikationsmonolisten, versprich man sich wohl eine stärkere Nutzung von… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter Korrupt sind immer nur die anderen…

, am 19. Dezember 2015 um 13:04

Eigentlich müsste jetzt, da ein Bestechungsversuch zur WM 2006 wohl nachweisbar ist, ein Aufschrei über die FIFA, die UEFA, den DFB und andere Verbände ertönen. Aber so richtig verwundert es scheinbar niemanden, dass auch die Vergabe an Deutschland, das vielzitierte Sommermärchen, nur durch „geschickte Überredungskunst“ realisiert werden konnte. Warum sollte man auch sonst die WM an die allerorts beliebten Deutschen geben? Die etlichen Unregelmäßigkeiten, die sonst an der Tagesordnung waren, treffen auf „unsere“ WM doch nicht zu. Genauso wie der Sport – insbesondere die Sportarten, in denen viel Geld verdient werden kann – nicht mehr ohne Doping funktioniert, genauso ist wohl auch die Korruption an der Tagesordnung.

Die wirklich spannende Frage ist daher eher, wie es weiter gehen soll. Soll man Doping und Korruption einfach zulassen? Hierfür lassen sich… Mehr

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Melissa Linder Screening-Methoden – Wie Kartelle systematisch aufgedeckt werden können

, am 4. Dezember 2015 um 10:25

Kartelle finden sich in allen Wirtschaftsbereichen. Sie verursachen hohe Schäden und belasten die Konsumenten. Bisher stützen Wettbewerbsbehörden ihre Ermittlungen vorwiegend auf Kronzeugenprogramme. Die Behörde verhält sich dabei passiv und verlässt sich auf Unternehmen, die ein Kartell anzeigen um als Kronzeuge straffrei zu bleiben. Viele der durch die Kronzeugenregelung aufgedeckten Kartelle haben bis dahin schon über einen langen Zeitraum erfolgreich überhöhte Preise festgelegt. Märkte sollten deshalb generell auf einen Kartellverdacht hin überprüft werden. Screening-Methoden, die empirische Analysen nutzen um Kartelle systematisch aufzuspüren, scheinen ein effizientes Instrument zu sein. Im Gegensatz zu Kronzeugenprogrammen, die dazu neigen instabile Kartelle aufzudecken, können diese pro-aktiven Methoden kollusives Verhalten frühzeitig identifizieren und den volkswirtschaftlichen Schaden minimieren. Solange eine Kartellabsprache stabil und profitabel ist, haben die Beteiligten keinen Anreiz als Kronzeuge aufzutreten. Das kollusive Verhalten wird sich… Mehr | 1 Kommentar

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Franziska Löw Die Ökonomie des guten Essens

, am 27. November 2015 um 9:04

Essen bestellen, ob nach Hause oder ins Büro, ging lange Zeit einher mit einer beschränken Auswahl zwischen Pizza Tonno, gebratenen China-Nudeln oder Sushi. Doch nun eröffnet sich dank Foodora und Deliveroo auch für die kulinarisch anspruchsvollere Großstadtkundschaft eine neue Bandbreite an Essensangeboten. So schaffen es auch kleinere Restaurants ohne eigenes Vertriebssystem auf die Speisekarte von Couchpotatos oder auf das Mittagsbuffet der Büros. „Essenslieferung aus dem Premium-Segment“ lautet die Geschäftsidee der beiden größten Konkurrenten, die sich auf den ersten (und auch auf den zweiten) Blick nur anhand ihres Namen und der Farbe der Plakate unterscheiden.

Doch was genau machen diese Unternehmen, die derzeit die Plakatwände der U-Bahnen in Beschlag nehmen? Ökonomisch gesehen sind Foodora und Deliveroo Plattformen, die zweiseitige Märkte bedienen und so indirekte Netzeffekte von zwei Kundengruppen miteinander verbinden… Mehr | 1 Kommentar

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Marco Oestmann Mit Google Immobilienpreise besser erklären

, am 20. Oktober 2015 um 13:07

Im Zuge der letzten Finanzkrise sollte nicht zuletzt eines klar geworden sein: Immobilienmärkte als damalige Keimzelle der Krise besitzen eine herausragende volkswirtschaftliche Bedeutung. Ein Verständnis der Preisbildung auf diesen Märkten, um z.B. präventiv tätig zu werden, ist somit immens wichtig und Versuche zur Verbesserung dieses Verständnisses immer willkommen. Leider ist die Erklärung und Prognose der Preisdynamik auf Immobilienmärkten mit Schwierigkeiten behaftet, die u.a. aus einer mangelnden Datenverfügbarkeit resultieren. Ein Problem bei der ökonometrischen Modellierung von Immobilienpreisentwicklungen ist der Mangel und die zeitliche Verfügbarkeit geeigneter makroökonomischer, aber insbesondere auch sozio-demografischer, psychologischer und anderer Informationen, die eine wichtige Rolle bei der Erklärung der Preisdynamik spielen können. So ist z.B. die Entscheidung für den Kauf einer Immobilie das Ergebnis zahlreicher gesamt- und einzelwirtschaftlicher Einflussfaktoren (beispielsweise Zinsniveau, Einkommen, Heirat, Geburt eines Kindes, Umzug) und… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter Shell, hier zahlen Sie mehr

, am 12. Oktober 2015 um 14:21

Seit Ende Mai bietet der Energiekonzern Shell nun schon eine Preisgarantie an. Diese soll, so einige Medien, den Wettbewerb „weiter verstärken“. Und auch Shell scheut keine Kosten und bewirbt seine Aktion kräftig. Es wird also höchste Zeit, sich diese Preisgarantie einmal näher anzusehen.

Wie bei einer Preisgarantie üblich, garantiert der niederländische Konzern seinen Kunden, einen bestimmten Preis. Normalerweise sind solche Garantien so gestrickt, dass sie Tief- oder zumindest Bestpreisegarantien darstellen, die dem Kunden versprechen, den günstigsten Preis der Konkurrenz zu unterbieten oder zumindest zu matchen. Der Verbraucher soll also davon ausgehen, dass diese Preise auch tatsächlich aus einem starken Preiswettbewerb resultieren. Dass dies nicht immer der Fall sein muss, zeigt die industrieökonomische Literatur. So können Preisgarantien auch durchaus als Mittel zur Preisabsprache dienen. Dem Kunden wird also nicht wirklich… Mehr | 1 Kommentar

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Oliver Budzinski Media-Revenue Allocation in Formula One – A Case for Competition Policy?

, am 5. Oktober 2015 um 20:28

Force India and Sauber, two midfield teams competing in the FIA Formula One World Championship (motor racing), have reportedly lodged a formal complaint to the European Commission. They raise two concerns about violations of competition law:

    (A) The system of allocating media revenues (predominantly from the sale of broadcasting rights) between the participating teams is allegedly unlawful and unfair because of non-performance related extra payments to some teams and a heavily front-biased performance-related distribution scheme.
    (B) The system of rule-making in F1 is unlawful and unfair because some teams have more influence on rules and rule-changes than others.

The FIA Formula One World Championship (F1) by some accounts represents the second biggest sports business in the world. Its media revenues amount to approx. 1.5 bn €… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter Google, die Verlage und das LSR…

, am 28. September 2015 um 16:50

Vor einiger Zeit hatten die durch die VG Media vertretenden Verleger Beschwerde gegen Google beim Bundeskartellamt eingereicht, da der Suchmaschinenbetreiber sich weigerte, Zahlungen an die Verlage für das sogenannte Leistungsschutzrecht für Presseverlage zu leisten. Das Bundeskartellamt hat diese Beschwerde nun abgewiesen. Dass diese Entscheidung aus ökonomischer Sicht äußerst sinnvoll ist, wurde nun schon zu genüge diskutiert. Dass auch das Bundeskartellamt zu diesem Ergebnis kommt, ist beruhigend.

Die Art und Weise, wie das Ergebnis zustande kommt, ist aber dennoch diskussionswürdig. So werden wiederum Such- und Werbemarkt getrennt voneinander betrachtet, obwohl sie offensichtlich zu einem zweiseitigen Markt gehören. Ebenso wird die Existenz von Märkten aufgrund der „fehlenden monetären Zahlungsströme“ zumindest vorsichtig infrage gestellt und letztendlich nicht abschließend beurteilt.

Auch wird der Marktanteil von Google (vom Amt auf über 90% identifiziert)… Mehr | 1 Kommentar

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Franziska Löw Über Sinn und Unsinn ökologischer Regulierung

, am 21. September 2015 um 12:12

Laut aktueller Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), besteht der Strompreis für private Haushalte auch im Jahre 2015 zu 52% aus Steuern, Abgaben und Umlagen. Der Strompreis ist in den letzten 10 Jahren um mehr als 50% gestiegen – im Vergleich zu 2000 beträgt der Anstieg sogar mehr als 100%. Zwar führen niedrige Preise an der Strombörse zu sinkenden Beschaffungskosten, diese machen jedoch aktuell nur 25% des Strompreises aus. Vielmehr führt die Mechanik der deutschen Energiewende bei fallenden Börsenstrompreisen zu einer steigenden EEG-Umlage und somit zu einer Mehrbelastung für Verbraucher. Das liegt zum einen daran, dass die Politik feste Einspeisevergütungssätze für erneuerbare Energien (EE) festgelegt hat, die jeglichen Marktmechanismus außer Acht lassen. Zum anderen werden viele stromintensive Unternehmen durch die sogenannte besondere Ausgleichregelung von der EEG-Umlage befreit, womit… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter Die Tengelmänner oder „Das Bundeskartellamt und der Beleg von Marktmacht“

, am 15. September 2015 um 13:31

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel wird wohl demnächst darüber entscheiden, ob er dem Antrag einer Ministererlaubnis zur Fusion von Tengelmann und Edeka zustimmt oder nicht. Die Ministererlaubnis kann erteilt werden, wenn „Wettbewerbsbeschränkung von gesamtwirtschaftlichen Vorteilen des Zusammenschlusses aufgewogen wird oder der Zusammenschluss durch ein überragendes Interesse der Allgemeinheit gerechtfertigt ist“ (vgl. §42 GWB). Es geht dabei also nicht um wettbewerbliche Aspekte, sondern um „gesamtwirtschaftliche Interessen“ oder ein „Interesse der Allgemeinheit“. Abgesehen davon, dass es sich bei der Möglichkeit, den Wirtschaftsminister anzurufen, vielleicht doch noch eine vor den Wettbewerbsbehörden gescheiterte Fusion durchzuwinken, sowieso um einen deutschen Sonderweg handelt, stellt sich die Frage, welches besondere Interesse denn wohl in der geplanten Fusion liegen sollte. Ob denn tatsächlich die Arbeitsplätze nach einer Übernahme von Tengelmann durch Edeka bestehen bleiben, die sonst nicht erhalten blieben, ist… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter Über Uber und andere

, am 22. März 2015 um 13:19

Letzten Mittwoch hat das Landgericht Frankfurt den Fahrvermittler Uber mit der Begründung, das Angebot verstoße gegen das Personenbeförderungsgesetz untersagt, seinen Dienst Uber Pop weiter zu betreiben. Ein Urteil, das nachvollziehbar ist aber nur der erste Schritt sein kann.

Wenn die Rede auf Uber, AirBnB und andere innovative Plattformen kommt, hört man häufig, dass dies Ausdruck der neuen Shareconomy sei, die wiederum nichts anderes als eine neue Kultur des Teilens darstellte. So sozial-romantisch das Ganze auch klingen mag und so sehr sich der ein oder andere auch wünschen mag, dass die Menschen nun auf einmal keinen Privatbesitz mehr beanspruchen mögen und alles miteinander teilen wollten – die Realität sieht doch etwas anders aus.

So hat es Mitfahr- und Mitwohnzentralen (oder Wohngemeinschaften) und Taxiunternehmen auch schon vorher gegeben. Die wenigsten… Mehr | 2 Kommentare

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Ralf Dewenter Leistungssport schließt offenbar die Gender-Gap

, am 30. Oktober 2014 um 11:10

Dass Fußballprofis deutlich mehr verdienen als die meisten anderen Sportler, ist bekannt. Dass Profifußballer auch mehr verdienen als Fußballerinnen, ist ebenso nichts Neues. Und dass vor allem gutbezahlte Profisportler nach ihrer Karriere oftmals einen Job ausüben, bei dem sie sich mit einem deutlich geringeren Einkommen zufrieden geben müssen, ist auch keine wirkliche Überraschung.

Wie aber wirkt sich eigentlich der Leistungssport auf die Zeit nach der aktiven Karriere aus? Profitieren ehemalige Sportler von ihren sportlichen Höchstleistungen? Entwickeln sie eventuell Charaktereigenschaften, die sie auch im späteren Berufsleben für sich nutzen können? Oder leiden sie vielmehr unter der Tatsache, dass sie kaum Zeit für ihre Ausbildung aufbringen konnten, da sie ständig mit Training und Wettkämpfen beschäftigt waren?

Um diesen Fragen nachzugehen, haben wir die Auswirkungen des Leistungssports auf den späteren beruflichen… Mehr | 1 Kommentar

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Jürgen Rösch Wie viel Marktmacht hat Google?

, am 21. Oktober 2014 um 16:33

Google wird in der öffentlichen Debatte häufig als marktmächtig bezeichnet. Grund dafür ist ein mutmaßlicher Marktanteil von über 90% in manchen Ländern. Eine gründliche Marktabgrenzung im wettbewerbsrechtlichen Sinne liegt dieser Aussage aber nicht zugrunde. Die Maßnahmen gegen diese potenzielle Monopolstellung sind dafür umso drastischer. Um wirklich „etwas gegen Google unternehmen zu können“ müsste aber zuerst der relevante Markt abgrenzt werden.

Dabei ist beispielsweise völlig unklar, was der „Suchmarkt“ eigentlich genau ist. Wird z.B. zwischen Produkt-, Personen- und Allgemeinersuche unterschieden? Und womit verdient eine Suchmaschine überhaupt Geld? Müsste nicht vielmehr eine Abgrenzung auch anhand des Werbemarktes stattfinden? Und stehen Suchmaschinen dann nicht auch mit Facebook oder Amazon in Konkurrenz? Oder ist der Markt viel kleiner und muss anhand des jeweiligen Suchbegriffs abgrenzt werden?

In unserem Papier „Abgrenzung zweiseitiger Märkte… Mehr | 2 Kommentare

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Jürgen Rösch Live Übertragung HFM Workshop “Wettbewerb und Regulierung im Internet”

, am 17. Oktober 2014 um 7:00

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Jürgen Rösch Digitale Ökonomie: HFM-Workshop „Wettbewerb und Regulierung im Internet“

, am 14. Oktober 2014 um 10:43

Am 17. Oktober 2014 veranstaltet das Hamburger Forum Medienökonomie (HFM) einen Workshop zu wettbewerbspolitischen Problemen der Internetökonomie. Unter dem Titel „Wettbewerb und Regulierung im Internet“ treffen sich Vertreter von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, um über Probleme und Chancen des digitalen Wandels zu diskutieren. Diskutiert wird der wirtschaftspolitische Umgang mit großen Internetplattformen und Infrastrukturanbietern, aber auch die Marktmacht großer Internetkonzerne oder eine Regulierung der Netzneutralität. Neben Vorträgen von Ökonomen und Rechtswissenschaftlern gibt es eine Paneldiskussion mit Vertretern von Google, der Telekom, dem Bundeskartellamt und des Bundestags.

Zu den Vortragenden gehören der ehemalige Vorsitzende der Monopolkommission, Prof. Dr. Justus Haucap, sowie der Mannheimer Jurist Prof. Dr. Thomas Fetzer.  Zur Paneldiskussion werden z.B. Katharina Dröge (MdB), Christian Ewald (Bundeskartellamt), Julia Holtz (Google), Prof. Dr. Torsten Körber (Universität Göttingen) sowie Dr. Jan Krancke… Mehr

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Jürgen Rösch Es ist genauso schlecht eine Karte zu viel zu haben wie eine zu wenig…

, am 14. Oktober 2014 um 10:40

Vielen Internetplattformen wird Marktmacht unterstellt. Wettbewerbsverfahren wurden eingeleitet und selbst Regulierung oder Zerschlagung wurden schon vorgeschlagen. Doch was ist dran an der Marktmacht und ist diese überhaupt schlecht? Bei starken Netzeffekten können auch Monopole vorteilhaft sein.

Single-Bars bringen partnersuchende Frauen und Männer zusammen. Für Männer ist eine Bar dann besonders interessant, wenn dort viele Frauen sind. Für Frauen umgekehrt, wenn sie dort eine große Auswahl an Männern findet. Gibt es nur eine Bar in einer (Klein-)Stadt, kann man dort alle paarungswilligen Singles treffen. Je mehr Bars es aber gibt, desto weniger Singles trifft der Suchende in jeder einzelnen Bar. Will man alle potentiellen Kandidaten kennenlernen, muss man alle Bars besuchen – am besten gleichzeitig, ansonsten verpasst man sich vielleicht genau.

Ist es für die Singles also besser mehrere… Mehr | 1 Kommentar

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Niklas Im Winkel Amazon, Exzesse und der Untergang des Abendlandes

, am 1. Oktober 2014 um 22:18

In vielen Märkten gibt es pauschale Preistarife. Durch ihre Einführung wird Sättigung obsolet. Maßloser Konsum ist die neue Bescheidenheit. Jetzt kündigt Amazon eine Flatrate für eBooks an und entwickelt sich damit zum Totengräber der abendländischen Literatur. Muss der Buchmarkt vor der Kulturlosigkeit des Internetkonzerns geschützt werden?

Die FAZ berichtet, dass Amazon in Deutschland eine Flatrate für eBooks auf den Markt bringen möchte. In den USA gibt es dieses Angebot bereits: Für 10$ im Monat können Kunden unbegrenzt Bücher auf ihren „Kindle“ laden. Deutsche Verlage protestieren und prophezeien den Untergang der abendländischen Kultur, zumindest aber der hochwertigen Literatur. Ein Ruf, der im Land der Dichter und Denker von der Politik nicht unerhört bleibt.

Aus ökonomischer Perspektive ist dies weder problematisch noch verwunderlich. Pauschaltarife sind in Informationsmärkten durch… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter Leistungsschutzrecht: Google dreht den Spieß um

, am 1. Oktober 2014 um 21:03

Als Reaktion auf die Klage einiger Presse-Verlage zur Durchsetzung des Leistungsschutzrechts (LSR), hat Google nun bekannt gegeben, zukünftig bei den Suchergebnissen nur noch die Teile der Inhalte der klagenden Verlage zu zeigen, die nicht unter das LSR fallen. Statt also den kompletten Link auszulisten, wird der Inhalt nur so weit wie nötig reduziert, damit das LSR keine Anwendung mehr findet. Für die Verlage kann dies zum Nachteil werden, wenn die entsprechenden Links nun seltener als die der Konkurrenz angeklickt werden. Die VG Media, welche die klagenden Verlage vertritt, spricht deshalb auch sogleich von einer Erpressung. Wirklich überraschend ist Googles Schritt aber nicht – denn wer hat tatsächlich erwartet, dass Google sich mit den Verlagen einigen würde?

Interessant ist nun aber, wie die Verlage ihrerseits reagieren werden. Hätte Google sie… Mehr | 1 Kommentar

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Jürgen Rösch Google vs. Amazon – Wettbewerber oder Monopolisten?

, am 4. September 2014 um 20:32

Google ist Monopolist. Amazon auch. Und wir sind alle in Gefahr. Der Erfolg der großen Internetkonzerne führt zunehmend zu Bedenken in der Gesellschaft. Gerne würde man sehen, dass der Staat endlich etwas dagegen unternähme und seine Bürger vor dieser Bedrohung beschützt. Das Wettbewerbsrecht liefert dazu bislang allerdings wenig Angriffspunkte. Im Gegenteil: Wem würde es helfen eines der großen Unternehmen zu regulieren? Wie funktioniert der Wettbewerb im Internet? Eine Überlegung anhand von Google und Amazon.

Google monopolisiert den Suchmarkt und alle Märkte, die dem Unternehmen in die Quere kommen. Damit aber nicht genug: Suchergebnisse werden verzerrt, Konkurrenten bewusst ausgeschlossen und Konsumenten auf die qualitativ weit unterlegenen unternehmenseigenen Dienste gelenkt. Und Amazon: Buchhändler werden nach und nach aus dem Markt gedrängt, Autoren können ihre Bücher nicht mehr anbieten oder werden nur… Mehr | 1 Kommentar

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Niklas Im Winkel Die FIFA WM 2014: Vom Sommermärchen zum Ballermann

, am 26. Juni 2014 um 17:07

Heute ist Fußball, Public Viewing und Helene Fischer, Ballermann und „Schland!“. Das war nicht immer so. Fußball hat sein Macho- und Malocherimage abgelegt. Frauen sind nicht mehr böse, wenn ihre Männer WM gucken, im Gegenteil, sie schauen mit. Fußball wurde zur Massenware, der Fan zum Mainstreamtrend und zur beliebten Werbezielgruppe. Der Ball ist noch rund, aber der Sport steht nicht mehr im Mittelpunkt, der Gewinn des Pokals ist zweitrangig – die „schwarz-rot-geile“ Masse feiert sich selbst und macht sich zum Hampelmann des Hypes.

Die Geschichte des modernen Fußballs begann im England des neunzehnten Jahrhunderts. Dort, so schildert Raphael Honigstein, sah man zur prüden viktorianischen Zeit im Fußball eine Möglichkeit, die sexuellen Triebe von heranwachsenden Knaben zu bändigen. In Deutschland etablierte sich Fußball im 20. Jahrhundert vor allem in… Mehr

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Jürgen Rösch Google der Gatekeeper

, am 20. Juni 2014 um 13:55

Ist Google ein Gatekeeper für das Internet? Mit einem Marktanteil von über 90% auf dem Suchmarkt könne Google entscheiden, ob und was Nutzer sehen und konsumieren. Ähnlich wie ein Pförtner empfängt Google Nutzer am Eingang des Internets, hört sich ihr Problem oder ihre Frage an und verweist sie dann an die Seite, die Google als relevant erachtet, dem Nutzer zu helfen.

Der Internetnutzer öffnet also seinen Browser, ruft Google auf und startet von dort aus seine Reise. Wohin diese geht, hängt davon ab, was Google ihm vorschlägt. Sucht er z.B. nach einem Video, landet er wahrscheinlich bei YouTube, wenn er eine Adresse sucht oder eine Route für eine Reise nachschauen möchte, dann wird Google ihm aller Wahrscheinlichkeit nach GoogleMaps vorschlagen. Soweit so gut. Der Nutzer bekommt, was er möchte… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter “Macht’s gut und danke für den Fisch…” oder “Seine schön mit dir zu reden”

, am 28. Mai 2014 um 22:24

Microsoft hat mit dem Skype-Translator eine Software angekündigt, die schon während eines Skype-Gesprächs nahezu in Echtzeit übersetzen kann. Wird zum Beispiel ein Satz in Englisch gesprochen, beginnt gleich nach dem Ende des Satzes die Übersetzung, etwa auf Deutsch. Gleichzeitig wird der übersetzte Text als Untertitel eingeblendet. Das Projekt soll seit Jahren bestehen und es sollen insgesamt 40 unterschiedliche Sprachen verfügbar sein, zwischen denen das Programm übersetzen kann. Was in der Science-Fiction Trilogie “Hitchhikers’ Guide to the Galaxy” von Douglas Adams also noch der sogenannte Babelfisch übernehmen musste, den man sich ins Ohr steckte, kann vielleicht schon sehr bald jeder Computer und jedes Smartphone.

Doch so ganz ausgereift scheint die Technik noch nicht. Bei einer Demonstration, bei der Code Conference in Kalifornien, bei der der Text des Gesprächs wohl… Mehr

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Ralf Dewenter Steht uns eine baldige Zombie-Invasion bevor?

, am 15. Mai 2014 um 15:02

Es klingt unglaubwürdig und doch ist es wahr: Das US-amerikanische Militär entwirft einen Verteidigungsplan gegen Zombies. Das Strategiepapier CONPLAN 8888 “Counter-Zombie Dominance” weist bereits 2011 auf die Ernsthaftigkeit hin und betont: “This plan was not actually designed as a joke“. Als angebliche Trainingsmaßnahme für den militärischen Nachwuchs, entwerfen Studenten des US-Militärs nun Abwehrszenarien für den Fall eines weltweiten Zombie-Angriffs.

Zwar betont das Militär ausdrücklich, dass es sich tatsächlich um kein realistisches Szenario handeln würde, jedoch ist diese Aussage bei genauerer Betrachtung mehr als fragwürdig. Bereits 2009 ist in der Zeitschrift “Infectious Disease Modelling Research Progress” ein Artikel der Mathematiker Philip Munz, Ioan Hudea, Joe Imad und Robert J. Smith mit dem Titel “When Zombies Attack!: Mathematical Modelling of an Outbreak of Zombie Infection” erschienen. Die Forscher modellieren… Mehr

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Ralf Dewenter Gary Becker: Nobelpreisträger und ökonomischer Imperialist

, am 10. Mai 2014 um 10:34

Gary S. Becker, amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Becker ist aber nicht nur als großer Ökonom bekannt geworden, sondern ebenso als Begründer des sogenannten ökonomischen Imperialismus. Wie kaum ein anderer hat er die ökonomische Theorie auf Lebensbereiche angewandt, die bis dahin Soziologen, Kriminologen, Juristen oder auch Biologen vorbehalten waren.

Becker hat den Homo oeconomicus, also den rational handelnden Menschen, auf die verschiedensten Fragen übertragen. Grundthese ist die individuelle Nutzenmaximierung, welche die Nutzen und Kosten einer Handlung abwägt und somit stets zu einer rationalen Lösung gelangt. Auf diese Weise hat Becker unter anderem die Ökonomie der Familie, des Selbstmords, der Kriminalität oder auch die Theorie des rationalen Suchtverhaltens begründet. Becker glaubte an die abschreckende Wirkung der Todesstrafe, plädierte aber auch für die Entkriminalisierung und… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter Laborexperimente als geeignete Methode der Wirtschaftswissenschaften?

, am 2. Mai 2014 um 15:39

Experimente, insbesondere ökonomische Experimente erfahren zurzeit eine ungeahnte Hochkonjunktur. Ähnlich wie in der empirischen Wirtschaftsforschung bzw. angewandten Ökonometrie vor einigen Jahren, gibt es seit einiger Zeit einen richtigen Hype um diese Methodik. Dies führt dazu, dass eine Vielzahl an Studien produziert wird, die entsprechend heterogen in der Qualität sind und damit nicht in jedem Fall den höchsten Ansprüchen genügen.

Dabei können ökonomische Experimente durchaus ein sinnvolles Mittel sein, um das Verhalten von Menschen zu analysieren, um dann – bezogen auf eine bestimmte Situation und einen bestimmten Sample – Rückschlüsse zu ziehen. Was jedoch oftmals überschätzt wird, ist die Aussagekraft solcher Studien. Was können wir aus einem einzelnen Experiment lernen und welche Rückschlüsse sind erlaubt?

Ein gutes Experiment sollte zumindest zwei Eigenschaften erfüllen: Die interne und die externe Validität… Mehr

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Ralf Dewenter Netzneutralität: A never ending story…

, am 25. April 2014 um 8:40

Die anhaltende Diskussion um die Netzneutralität scheint allmählich zur never ending story zu werden. Erst gestern haben Medien berichtet, dass die amerikanische Federal Communications Commission (FCC) den Netzbetreiber die Möglichkeit eröffnen will, sog. fast lanes, also Überholspuren im Internet, einzuführen. Damit würde eine Qualitätsdifferenzierung im Netz zugelassen, die unterschiedliche Übertragungsqualitäten erlaubt. Gleichzeitig dürften die Netzbetreiber dann auch unterschiedliche Preise von den Inhalteanbietern (z.B. den Suchmaschinenbetreibern, Auktionsplattformen, Online-Shops etc.) verlangen, falls diese eine Priorisierung ihrer Daten oder eine höhere Geschwindigkeit vereinbaren möchten. Als weitere Maßnahme will die FCC den Netzbetreibern verbieten, den Internetzugang für einzelne Inhalteanbieter zu blockieren. Sie plant also ein Verbot der Netzzugangsverweigerung.

Über Netzneutralität haben wir im M-Blog ja schon häufiger berichtet. Doch was ist von diesen konkreten Vorhaben der FCC zu halten? Zunächst einmal ist Qualitätsdifferenzierung… Mehr | 1 Kommentar

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Ralf Dewenter und Uli Heimeshoff Wettbewerbseffekte verzerrter Automobiltests

, am 25. Februar 2014 um 21:35

Seit einigen Tagen schon berichten die Medien intensiv über Manipulationen, die der ADAC bei der Wahl zum Gelben Engel vorgenommen hat, einem Mitgliederpreis, den das Unternehmen jährlich an Automobilhersteller vergibt. Einige der Hersteller haben den Gelben Engel bereits zurückgegeben oder aber zumindest die Absicht erklärt, ihn zurückgeben zu wollen. Aber auch zuvor gab es schon Vermutungen, der ADAC habe Ergebnisse zugunsten einiger Hersteller verzerrt.

Dabei ist die Reaktion der Sieger des Gelben Engels durchaus nachvollziehbar, da ein Preis, der nach solchen Manipulationen vergeben wird, keinen besonderen Wert darstellt. Ganz im Gegenteil, könnte sogar eher der Verdacht aufkommen, dass Hersteller nicht ganz unbeteiligt an diesen Manipulationen sind. Dies wäre dann der Fall, wenn es zum Beispiel einen Zusammenhang zwischen den Werbeanzeigen, die die Hersteller in der Mitgliederzeitschrift schalten und den… Mehr

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Ralf Dewenter Eine Reduktion des Rundfunkbeitrags? Der falsche Weg!

, am 27. Dezember 2013 um 11:09

Der neue Rundfunkbeitrag führt wie nun bekannt wurde zu Mehreinnahmen von mehr als einer Milliarde Euro in vier Jahren. Obwohl es vor der Reform der Rundfunkgebühr einige Stimmen gab, die einen solchen Betrag relativ exakt prognostiziert haben, geben sich ARD und ZDF überrascht. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfiehlt nun eine Reduktion des Beitrags um 73 Cent. Dies würde bedeuten, dass der Beitrag nicht um die gesamten Mehreinnahmen, sondern um etwa nur die Hälfte reduziert würde. Begründet wird dies mit der Unsicherheit über die tatsächlich anfallenden Mehreinnahmen.

Zwar kam es in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunkt noch nie zu einer Senkung der Rundfunkgebühr (bzw. des Beitrags), jedoch ist dieser Vorschlag alles andere als revolutionär. Ein viel mutigerer Schritt würde darin bestehen, den Beitrag zumindest um… Mehr

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Ralf Dewenter Die Netzpolitik im Koalitionsvertrag

, am 16. Dezember 2013 um 21:14

Nun ist es also geschafft: die große Koalition wurden durch den SPD-Mitgliederentscheid gebilligt. GroKo ist jetzt schon Wort des Jahres aber vor allem kann endlich regiert werden: Ursula von der Leyen wird Verteidigungsministerin, Andrea Nahles wird Arbeitsministerin und Alexander Dobrindt wird „Internetminister“. Nun ja, eigentlich wird er Verkehrsminister, der aber zukünftig gleichzeitig das neue Ressort „digitale Infrastruktur“ übernehmen wird.

Viel spannender als die Position ist allerdings die Frage, welche Inhalte die GroKo demnächst anbietet, welche Politik sie also verfolgen wird. Besonders interessant ist dabei das Thema Netzpolitik, ein Bereich, bei dem die meisten Parteien (und insbesondere die der jetzigen Koalition) bisher wenig auffällig wurden, um nicht zu sagen durch Ignoranz geglänzt haben. Im Koalitionsvertrag ist diesbezüglich nun zumindest der ein oder andere Hinweis zu finden.

Der erste Punkt… Mehr

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Jürgen Rösch Zurück zum Papier – Newsweek versucht’s doch nochmal

, am 4. Dezember 2013 um 15:43

Premium-Produkt statt Ramschware – die Newsweek sucht sich ihren Platz: Vom Papier, zum reinen Online-Angebot hin zur Boutique-Zeitung. Fähnchen im Wind, Zukunftsmodell oder Korrektur einer falschen Strategie?

„In 20 Jahren wird kein Papier mehr bedruckt“ verkündete einst Rupert Murdoch. Wie zum Beweis stellte die Newsweek 2012 auch ihre Druckausgabe ein. Doch jetzt die Rückkehr zum Papier. Zunächst sollen 100.000 gedruckte Zeitungen im Abonnement verkauft werden. Im Vergleich zu der Auflage von 3 Millionen noch vor 20 Jahren ist das zwar sehr wenig, aber trotzdem bemerkenswert.

Verzichtet wurde auf das Print-Angebot, um Kosten zu sparen. Und in der Tat, der Druck einer Zeitung ist teuer und aufwendig. Druckmaschinen, Tinte und Papier sind zwar nicht mehr knapp, wie vielleicht noch in Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg, doch auch nicht umsonst… Mehr

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Anna Terschüren Ein Blick in die Zukunft: Die Öffentlich-Rechtlichen 2020 – never change a running system?

, am 27. November 2013 um 9:14

Am letzten Samstag, den 23.11.2013 hatte ich die spannende Aufgabe, auf dem Journalistentag des DJV mit Vertretern der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten über die strukturelle und programmliche Zukunft ihrer Arbeitgeber zu diskutieren. Was kaum überraschen mag: Wir kamen inhaltlich nicht so recht zu einem Konsens. Der Kernpunkt unserer Meinungsverschiedenheit war der Umfang des Funktionsauftrages des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Gemäß der Anstaltsvertreter bedinge die Rundfunkfreiheit nach Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine Vollversorgung der Bevölkerung vornehme – also neben „Qualitätsprogrammen“ auch seichte Unterhaltung oder Sportereignisse zeige, die ebenso bei den privaten Rundfunkveranstaltern gefunden werden könnten. Dieses Erfordernis sei zu Anbeginn der föderalen Rundfunkordnung festgestellt, vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) stets auch nach Einführung des Privatrundfunks beibehalten worden und auch

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Ralf Dewenter Google Kiosk: Eine Lösung des Paid-Content-Problems?

, am 21. November 2013 um 13:58

Google startet eine neue App, Google Kiosk bzw. Google Newsstand in anderen Ländern, mit der sich individualisierte Informationen aus Magazinen, News und Blogs zusammenstellen lassen. Zu Anfang in Deutschland noch kostenlos, gibt es z.B. in den USA bereits kostenpflichtige Angebote. Damit geht Google zukünftig womöglich in Richtung eines Systems zur Lösung des Paid-Content-Problems. Wie wir schon mehrfach in diesem Blog diskutiert haben, könnte eine Art „Spotify für News“ tatsächlich dem Paid-Content-Problem entgegentreten. Dass es bisher kaum solche Angebote gibt, liegt wohl nicht so sehr an der geringen Zahlungsbereitschaft der User. Es ist wohl eher davon auszugehen, dass der Preis der bisherigen Bezahlangebote zu hoch ist und vor allem daran, dass zu hohe Transaktionskosten anfallen. Wenn für jeden einzelnen Artikel oder für die Nutzung einer einzelnen Plattform wieder neu bezahlt werden… Mehr

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Niklas Im Winkel 8 Hochzeiten und ein Nobelpreisträger

, am 8. November 2013 um 11:02

Der öffentlich-rechtliche dänische Rundfunksender DR3 hat die letzte Folge der ersten Staffel des neuen TV-Formats „Hochzeit auf den ersten Blick“ ausgestrahlt, darüber berichtete z.B. die Welt am Sonntag.

In jeder der acht Episoden wird geheiratet, was an sich noch nichts Neues darstellt (Linda de Mol, Gülkan etc. sei Dank). Dass sich die Angetrauten nicht kennen und sich erst unmittelbar vor der Trauung im Standesamt das erste Mal sehen, allerdings schon. Beide Ehepartner sind durch ein vierköpfiges Team (von der Pfarrerin bis zum Sexualtherapeuten) füreinander (fremd)bestimmt worden.

Mit Sicherheit ist dieses Konzept für viele Deutsche eine Frevelei – die Empörung in christlichen und wertekonservativen Kreisen ist erahnbar. Aus ökonomischer Sicht ist es dagegen ein interessantes Experiment. Mit dem abendländischen Bild einer romantischen Liebeshochzeit wird hier… Mehr

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Anna Terschüren WDR-Check: Auf dem Weg zur Qualitätsversorgung?

, am 30. Oktober 2013 um 23:23

Der WDR hat ein neues Format, dass einen Dialog mit seinem Publikum ermöglichen und unter anderem zur Verbesserung des eigenen Programms beitragen soll: “WDR-Check” lief am 30. Oktober zum ersten Mal im Fernsehen – und dies zur besten Sendezeit. Hier hat sich Tom Buhrow mit den Wünschen der Zuschauer zur Programmgestaltung des WDR befasst. In Formaten wie dem interaktiven ZDF “log in” oder “Unser NDR – reden wir drüber!” diskutieren Vertreter der Rundfunkanstalten mit ihrem Publikum bereits, um der öffentlichen Kritik an ihren Programmen eine Plattform zu bieten und Ansprüche an die Programmgestaltung neu zu definieren. Eine sinnvolle Sache könnte man meinen – schließlich dient der öffentlich-rechtliche Rundfunk der freien Meinungs- und Willensbildung im demokratischen Gemeinwesen und wird von der Allgemeinheit finanziert. Somit sollte diese auch Einfluss auf das Programm… Mehr | 4 Kommentare

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Jeanette Wygoda Eine Ikone hat ausgedient

, am 25. Oktober 2013 um 10:14

Wohl wenige Modelle haben für die Entwicklung von Unternehmensstrategien haben eine große Bedeutung erlangt wie das Fünf-Kräfte-Modell von Michael E. Porter. Das Modell, das Porter vor rund 35 Jahren entwickelte, gehört heute zu den Standard-Tools im Bereich der Branchen-Struktur-Analyse. Das Ziel des Modells ist, Aussagen über die Wettbewerbssituation und damit die Attraktivität einer Branche treffen zu können.

Voraussetzung für Porters Analyse sind klare Strukturen, bei denen eine sachliche und räumliche Abgrenzung der jeweiligen Märkte möglich ist. War es früher einfach, Branchengrenzen zu ziehen, und Märkte einzeln zu betrachten, so lässt sich heute beobachten, dass diese Grenzen verschwimmen. Ein Paradebeispiel dafür ist der deutsche Zeitschriftenmarkt im Jahr 2013.

Bei Porter bestimmen die stärksten Wettbewerbskräfte die Profitabilität einer Branche und sind somit entscheidend für die Formulierung einer Unternehmensstrategie. Ein starkes… Mehr | 1 Kommentar

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Jürgen Rösch Frankreich und das Internet – Macht kaputt, was euch kaputt macht!

, am 24. Oktober 2013 um 9:37

Mit der Netzpolitik ist es ja so eine Sache in Deutschland. Die Piraten hatten mal eine ganz gute Idee, die anderen Parteien reden zwar gerne über das Internet, alle Politiker twittern und sind bei Facebook aber sonst passiert nicht viel. Gut, man könnte das Leistungsschutzrecht als Erfolg für die Netzpolitik sehen, nicht weil es eingeführt wurde, sondern weil es so wie es ist eigentlich niemanden etwas bringt und auch niemanden schadet. Die Franzosen verfolgen dagegen einen anderen Ansatz: Für eine Zahlung von 60 Millionen Euro von Google verzichtete man auf ein Leistungsschutzrecht und Amazon bekommt jetzt ein eigenes Gesetz, um Buchhändler vor unlauterem Wettbewerb zu schützen.

Während in Deutschland alle im Einheitsrausch schwelgten, wurde in Frankreich ein neues Gesetz eingeführt: Buch-Versandhändler wie Amazon dürfen zukünftig heruntergesetzte Bücher nicht… Mehr

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Ralf Dewenter Im Zeichen des Apfels: Berechtigter Urheberrechtsschutz oder strategische Unternehmenspolitik?

, am 19. Oktober 2013 um 20:16

Dass vor allem zwischen Apple und Google aber auch zwischen einigen anderen Unternehmen der New Economy die eine oder andere Patentstreitigkeit ausgetragen wird, ist kein Geheimnis. Auch nicht, dass es bei diesen Auseinandersetzungen nicht wirklich um Urheber- oder Patentrechte geht, sondern vielmehr darum, diese Patente und Marken strategisch gegen die Konkurrenz einzusetzen. Für die Herstellung von Mobilfunktelefonen etwa, wird auf hunderte solcher Patente zurückgegriffen. Es kann also Sinn machen, über die eine oder andere Funktion, die eine oder andere Anwendung zu streiten.

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Jürgen Rösch Die Energiewende – Kosten und kein Ende?

, am 30. September 2013 um 18:57

Bei der Energiewende wurde bisher vieles angepackt, einiges erreicht aber vor allem ist viel schief gelaufen: die Kosten für die Verbraucher explodieren, in manchen Gegenden gibt es so viele Solaranlagen, dass kaum noch ein Pilz aus dem Boden schießen kann und wo ein Problem gelöst wird, tauchen mindestens zwei neue auf.  Offshore-Windanlagen warten z.B. immer noch darauf ans Netz angeschlossen zu werden und der Netzausbau geht – wenn überhaupt – nur schleppend voran.

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M Blog HFM Workshop Wettbewerb im Internet

, am 1. September 2014 um 14:00

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