| Der größere Narr mit den zittrigen Händen – Über die Ökonomie der Bitcoins |
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Oliver Knüpfer, am 20. Mai 2013 um 12:15
Betrachtet man das Internet einmal mit dem leicht verklärten Blick der digitalen Gründerzeit, also als nobles Experiment, das hilft Menschen über Grenzen hinweg zu verbinden, das Demokratie „von unten“ fördert und Informationen egalitär verbreitet. Dann sind Bitcoins die Währung, mit deren Hilfe digitale Idealisten dieses noble Experiment vorantreiben wollen. Für sich genommen sind sie eine sehr elegante Idee. Die Tauschwährung, mit der ein paar Nerds vor ein paar Jahren bestenfalls ein paar Pizzen kaufen konnten, kann heute an Börsen gegen „harte Währungen“ eingetauscht werden und ist Wired.co.uk zufolge gerade Fluchtwährung für geplagte Spanier und Zyprioten. Ökonomisch weisen Bitcoins einige Probleme auf, die eine Betrachtung interessant machen.
Die Währung basiert auf einem kryptographischer Algorithmus. Jeder Bitcoin besteht aus zwei alphanumerischen Schlüsseln, die dezentral erzeugt und sicher transferiert werden können. Theoretisch… Mehr
| Die Aussies haben gleich mehrere Drosselkoms – just sayin‘ |
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Jürgen Rösch, am 15. Mai 2013 um 14:01
Was in Deutschland für große Aufregung sorgt ist in Australien längst Realität. Internetverträge haben (praktisch) immer eine Volumenbegrenzung. Alles über das gekaufte Volumen hinaus kostet extra (einfach mal reinklicken und vergleichen - inkl. Kosten für jedes MB innerhalb des Volumens und für jedes zusätzliche MB).
Grundsätzlich ja gar nicht schlecht, dass ich wählen kann welchen Tarif ich möchte. Gut auch, dass ich weniger bezahlen muss, wenn ich weniger Datenvolumen benötige. Ökonomisch ist das durchaus sinnvoll meint Prof. Jörn Kruse von der HSU Hamburg: „Flatrates wären volkswirtschaftlich rational, wenn die Grenzkosten der Netznutzung jederzeit null wären […] Bei Überlast sind die Flatrates jedoch ökonomisch ineffizient“. Unterschiedliches Nutzerverhalten, unterschiedliche Anforderungen und unterschiedliche Präferenzen der Kunden können so besser abgebildet werden. Kruse geht noch einen Schritt weiter: eine… Mehr
| EU-Kommission: Weniger Vielfalt bei Obst und Gemüse |
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Ralf Dewenter, am 1. Mai 2013 um 20:01
Wenn es nach dem Willen der Europäischen Kommission geht, soll schon bald eine Verordnung in Kraft treten, die den Anbau und Handel von Saatgut auf EU-Ebene reguliert. Die Saatgutverordnung soll die Vielfalt an Sorten reduzieren und auch den Anbau nicht genehmigten Saatgutes unter Strafe stellen. Ähnlich wie der Anbau von Marihuana wäre dann also auch etwa das Pflanzen von alten Kartoffelsorten wie zum Beispiel der vorwiegend festkochenden „Duke of York“ möglicherweise schon bald untersagt. Zwar hat die EU-Kommission inzwischen dementiert, dass auch die private Nutzung nicht genehmigter Sorten unter Strafe stehen würde. Jedoch werden professionelle Verwender, so z.B. Landwirte, Gartenbau- und ähnliche Betriebe, zukünftig nur noch eine begrenzte und regulatorisch festgelegte Auswahl an Obst- und Gemüsesorten anbauen können. Tatsächlich darf darüber hinaus auch nur noch „amtlich zugelassenes“ Saatgut gehandelt werden… Mehr
| Die Telekom begrenzt die Datenvolumen. Don’t panic! |
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Ralf Dewenter, am 23. April 2013 um 22:44
Ab Mai begrenzt die Deutsche Telekom bei neu abgeschlossenen Internetverträgen die Datenvolumen. Die Download-Volumen werden in der Art gestaffelt, dass eine höhere Verbindungsgeschwindigkeit auch ein größeres Volumen beinhaltet. Ist die maximale Datenmenge erreicht, wird die Übertragungsgeschwindigkeit drastisch reduziert. Über eine Zuzahlung kann die entsprechende Geschwindigkeit wiederhergestellt werden. Umgesetzt werden soll diese Beschränkung wahrscheinlich jedoch erst 2016.
Die Telekom begründet diesen Schritt mit zukünftig anfallenden immensen Netzinvestitionen. Tatsächlich sinken die Preise für Internetkonnektivität stetig, bei drastisch steigendem Datenaufkommen. Somit werden Investitionen in (neue) Netze notwendig, um Kapazitäten zu erhöhen. Die Frage ist, wie diese hohen Investitionen in die Kapazitätserweiterungen finanziert werden. Zum einen sinken die Endkundenpreise für Internetzugänge, zum anderen herrscht auch eine gewisse Unsicherheit über die Regulierung neuer Netze.
Die Begrenzung der Datenvolumen und die damit einhergehenden Preisdifferenzierung… Mehr | 4 Kommentare
| Schadet sich Apple selbst? |
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Andreas Teppe, am 15. April 2013 um 9:37
“There is an App for that“: Apple besitzt – wenig überraschend - ein Patent für den Werbespruch, mit dem es für seinen App Store des iPhones und iPads wirbt. Der App Store ist die einzige Möglichkeit, eine App für Apples Betriebssystem iOS zu veröffentlichen und somit müssen die Entwickler sich Apples Regeln beugen. Dabei schränkt Apple die Funktionen und den Inhalt der Programme ein und verlangt Pauschal 30% des Umsatzes. Behindert Apple dabei den Wettbewerb und ist diese Strategie langfristig klug?
Microsoft droht eine Strafe von bis zu 10% des Jahresumsatzes, also 7,4 Milliarden Dollar, weil bei der Installation von Windows automatisch der eigene Internet Explorer installiert wird. Die EU sieht darin einen Missbrauch von Marktmacht, da somit Microsofts Browser sofort auf über 90% aller Computer eingerichtet ist und… Mehr | 1 Kommentar
