Medien – Märkte – Meinungen

M-Blog: Der Blog der Düsseldorfer Wettbewerbsforscher

admin Gutachten von Prof. Dr. Ralf Dewenter und Prof. Dr. Justus Haucap zum Dreistufentest

admin, am 30. Juli 2009 um 11:59

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet in der Ausgabe vom 30. Juli 2009, Seite 33, über eine gemeinsame Studie des Fachgebiets Wirtschaftstheorie und dem Lehrstuhl für Wettbewerbspolitik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Autoren Prof. Dr. Ralf Dewenter und Prof. Dr. Justus Haucap stellen darin unter anderem ein Prüfraster für die Anwendung des Dreistufentests vor. Außerdem legen sie dar, dass von einem generellen Marktversagen im Internet nicht die Rede sein kann und bezweifeln die Notwendigkeit bestimmter öffentlich-rechtlicher Internetangebote… Mehr

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admin Russische Kartellbehörde ermittelt gegen Bundling bei Netbooks

admin, am 28. Juli 2009 um 11:05

Zahlreiche namhafte Computerhesteller bündeln schon seit geraumer Zeit die von ihnen angebotenen PCs mit Microsoft Windows. Neuerdings liefern auch Netbookhersteller die modernen Mini-Notebooks mit Microsoft Windows als vorinstalliertem Betriebssystem aus. Konsumenten haben keine Möglichkeit, das Bundling zu umgehen, d.h. sie haben keine Möglichkeit, ein Netbook ohne Microsoft Windows zu erwerben.Eine solche Art von Bundling kann als Markteintrittsbarriere benutzt werden (vgl. z.B. Nalebuff, 2004, QJoE, S. 159-187), der Wettbewerb im Markt kann dadurch demnach eingeschränkt werden. heise online berichtet nun über ein Verfahren der russischen Kartellbehörde (Federal Antimonopoly Service, FAS) gegen mehrere Netbookhersteller, die ihre Mini-Notebooks mit Microsoft Windows bündeln… Mehr

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admin Bauchgefühl bei der Preisdifferenzierung aus der Mode gekommen

admin, am 27. Juli 2009 um 9:36

Unternehmen, bei denen die Auslastung von Ressourcen von hoher Bedeutung ist (so z.B. Airlines, Autovermietungen oder Hotels), stehen oftmals vor der Entscheidung, verfügbare Kapazitäten entweder ungenutzt zu lassen oder aber günstiger anzubieten. Die Situation entsteht dadurch, dass diese Unternehmen ihre Flotten nicht flexibel anpassen können und deren Kundschaft, je nach eigener Flexibilität, unterschiedlich hohe Zahlungsbereitschaften aufweisen.Sogenannte Erlösmanagement-Systeme oder auch Revenue-Management-Systeme sollen mit Hilfe komplizierter mathematischer Berechnungsmethoden ermöglichen, die Herausforderung der Preisdifferenzierung anzunehmen und die Kunden möglichst genau entsprechend ihrer Zahlungsbereitschaft zu bepreisen. So bieten große Airlines bereits über 20 verschiedene Tarife an. Die dabei benutzten Algorithmen versuchen, Rückschlüsse aus den Situationen in der Vergangenheit für die aktuelle Situation zu ziehen und so eine optimale Auslastung erreichen zu können.Um die Erlöse und Gewinne von Unternehmen weiter steigern zu… Mehr

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admin Brauchen wir eine öffentlich-rechtliche Zeitung?

admin, am 17. Juli 2009 um 16:48

Nach einem Zeit-Artikel, der auf eine Studie der Kommunikations- bzw. Medienwissenschaftler Stephan Weichert und Leif Kramp verweist, drohe in Deutschland das Aus der Qualitätspresse. Auch hier wird wieder auf die Gratiskultur im Internet verwiesen, die zu einem Marktversagen führen könne und damit das Ende der Zeitungen besiegeln würde.Um den „Geist der gedruckten Presse zu konservieren“, werden unterschiedliche Szenarien genannt. Neben dem Mäzenatentum oder einer „Kultur-Flatrate“ wird auch die Möglichkeit der Förderung privater Verlage aus öffentlich-rechtlichen Gebühren sowie die Option, die Zeitungen gleich zu öffentlichen Einrichtungen zu ernennen, diskutiert.Es stellt sich also die Frage, brauchen wir nach dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dem öffentlich-rechtlichen Internet nun auch die öffentlich-rechtliche Zeitung?… Mehr

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admin Naht das Ende der Gratiskultur im Netz?

admin, am 15. Juli 2009 um 14:14

Die US-amerikanische Tageszeitung „New York Times“ gibt Anzeichen dazu, ein Ende des kostenlosen Angebots von Online-Nachrichten zu überdenken. Im Kampf gegen die im Internet existierende Gratiskultur wird ein wie derzeit bereitgestelltes Angebot kostenfreier Artikel zukünftig möglicherweise nicht mehr angeboten. Stattdessen soll eine monatliche Gebühr einen unbeschränkten Zugang zu den Inhalten ermöglichen.Die „New York Times“ verzeichnete, wie viele andere Medien, u.a. durch die weltweite Krise und die Abwanderung der Werbekunden ins Internet, Einbrüche am Anzeigenmarkt. Die Unternehmen der New Yorker Medienwelt hoffen nun darauf, dass durch die Pionierarbeit der „New York Times“ ein Ende der Gratiskultur im Netz in Sicht ist und teure Inhalte, die einen Wert haben, auch bepreist werden.Ob das Vorhaben, die Inhalte zu bepreisen, aber tatsächliche gelingt, ist fraglich. Mit dem Onlineportal kanibalisieren sich die Zeitungen zu

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