Medien – Märkte – Meinungen

M-Blog: Der Blog der Düsseldorfer Wettbewerbsforscher

Thomas Jaschinski ARD plant gebührenfinanziertes Smartphone-App

Thomas Jaschinski, am 23. Dezember 2009 um 13:04

Seit langem klagen viele Zeitungsverleger über sinkende Einnahmen: Die Verkäufe von Zeitungen schwinden. Dies hat für die Zeitungsverleger einerseits geringere Umsätze durch Zeitungsverkäufe zur Folge. Andererseits werden die Zeitungen durch die geringere Reichweite für Werbekunden unattraktiver, wodurch auch die Werbeeinnahmen sinken. Onlineportale von Tageszeitungen sorgen zwar zum Teil für eine erhebliche Anzahl an Visits (WELT ONLINE konnte im November 2009 beispielweise knapp 25 Mio. Visits generieren, vgl. IVW), die Werbeeinahmen können die Verluste aus den sinkenden Zeitungsverkäufen aber nicht ausgleichen.

Neben dem „traditionellen“ Internet eröffnen sich durch den vermehrten Gebrauch von Smartphones wie dem iPhone oder dem Blackberry nun aber möglicherweise neue Erlösquellen für Zeitungsverleger. Besitzer eines solchen Hightech-Handys können jederzeit und überall die neuesten Nachrichten aus dem Internet abrufen und (fast) jegliche andere Erledigungen im

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Thomas Fahrig Mittel gegen „Raubkopierer“ entdeckt!

Thomas Fahrig, am 17. Dezember 2009 um 11:00

Jahrelang wurden sie für die „Zerstörung“ der Musik- und Filmindustrie verantwortlich gemacht. Die Raubkopierer! Zum Teil auch als Parasiten benannt, wurden hinter ihnen Jugendliche gesehen, die sich, vor und nach der Schule, über P2P-Netzwerke oder Dateiaustausch-Webseiten „illegal“ Musik und Videos beschaffen und verteilen und somit für den Verlust von Arbeitsplätzen verantwortlich gemacht werden.

Gegen das Raubkopieren wurde nun ein Mittel entdeckt. Das Medikament lautet: Streaming.

So kommen die beiden Marktforschungsunternehmen Trendstream und Lightspeed, laut Techcrunch, in ihrem „Global Web Index“ sowie eine von moneysupermarket.com in Auftrag gegebene Studie zu dem Ergebnis, dass durch das Streaming Angebot von Medien (Filme, Musik) die sogenannten Raubkopien eingedämmt werden können. So wird in beiden Studien aufgezeigt, dass sich die besonders aktiven Internetnutzer weg von dem

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Ralf Dewenter Carta-Befragung zur Zukunft der GEZ-Gebühr

Ralf Dewenter, am 11. Dezember 2009 um 14:28

Carta hat die Parteien im Deutschen Bundestag nach deren Haltung zur Reform der GEZ-Gebühren befragt. Bisher haben die FDP, die Grünen und die Linke geantwortet, mit einem interessanten Ergebnis: Entweder wird die gerätebezogene Gebühr komplett oder aber zumindest die Gebühr auf Mobiltelefone und PCs abgelehnt. Bei der Art der Finanzierung (denkbar wären z.B. eine Gerätegebühr, Pay-per-View,  Haushaltsabgaben oder Steuern) ist man sich dann aber doch nicht einig.

Was spricht aber eigentlich für die jeweiligen unterschiedlichen Finanzierungsarten? Eine geräteabhängige Gebühr wäre z.B. dann sinnvoll, wenn ein Gerät, etwa ein Fernseher, nicht nur den Zugang zu den öffentlich-rechtlichen Inhalten ermöglicht, sondern auch (ausschließlich) dazu genutzt würde. In diesem Fall würde derjenige bepreist, der das Angebot tatsächlich nutzt. Ein Beispiel für eine solche Geräte-Nutzungs-Beziehung sind etwa… Mehr

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Thomas Jaschinski Der Unterausschuss Neue Medien – Kommt das Ende vor dem Anfang?

Thomas Jaschinski, am 8. Dezember 2009 um 21:04

Aus dem Wahlkampf zur letzten Bundestagswahl am 27. September 2009 ist den Meisten Wählern die „Piratenpartei“ im Gedächtnis geblieben. Die Piratenpartei ist in Deutschland zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl angetreten, um die Stimmen der vor allem jungen Wähler zu gewinnen. Jedoch mit mäßigem Erfolg. Dies mag möglicherweise an dem etwas einseitigen Grundsatzprogramm der Partei, die sich selbst als Partei der „Wissens- und Informationsgesellschaft“ versteht, gelegen haben. Dieses bestand in den größten Teilen aus der Stärkung der Bürgerrechte im Internet, Datenschutz und einer Reform des Urheberrechts.Dass der Fokus einer schwarz-gelben Regierung nicht auf den obigen Themen liegt, die „Neuen Medien“ jedoch trotzdem nicht ignorieren sollte, liegt nahe. So ist die Aufnahme des Kapitels „Informations- und Mediengesellschaft“ in den Koalitionsvertrag zu begrüßen. Trotz der (auch im Koalitionsvertrag erwähnten)

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Ralf Dewenter Welcher Schaden entsteht eigentlich durch illegalen Download?

Ralf Dewenter, am 4. Dezember 2009 um 12:07

Dass die Schäden durch illegalen Download von Musik (oder anderer Software) nicht einfach dadurch berechnet werden können, indem man die heruntergeladenen Stücke und Alben zu Marktpreisen berechnet ist klar. Nicht jeder, der sich Musik illegal über das Internet besorgt, würde diesen Preis tatsächlich bezahlen, gäbe es die Möglichkeit des Downloads nicht. Ganz im Gegenteil, ein gewisser Prozentsatz der sogenannten Musikpiraten hat vermutlich nur eine sehr geringe Zahlungsbereitschaft für die heruntergeladenen Stücke.

Trotzdem – so sollte man annehmen – entsteht dennoch ein nicht unerheblicher Schaden durch die Piraterie. Dieser Schaden betrifft vielleicht nicht so sehr die Musiker selbst. Diese reagieren schon seit einiger Zeit mit einer Verlagerung der Einnahmen in den Bereich der Konzerte und des Merchandisings. Die Musikindustrie, in Form von Produzenten der… Mehr | 3 Kommentare

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