| Justus Haucap zur Regulierung von netzgebundenen Industrien |
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Thomas Jaschinski, am 18. Januar 2010 um 12:10
Der Vorsitzende der Monopolkommission Prof. Dr. Justus Haucap äußert sich im Interview mit „Euro am Sonntag“ kritisch zur Regulierung von marktmächtigen Stellungen in netzgebundenen Industrien.
Stein des Anstoßes ist eine in Erwägung gezogene Änderung des Wettbewerbsrechts. Demnach sollen Unternehmen, die eine marktmächtige Stellung besitzen, nicht nur dann entflechtet werden können, wenn diese ihre Marktmacht missbrauchen, sondern auch dann, wenn sie lediglich Monopol- bzw. Marktmacht besitzen, selbst ohne vorliegenden Missbrauch. Haucap zufolge muss dabei jedoch differenziert werden: Einerseits zwischen Monopolrenten, die aufgrund von innovativem Unternehmertum entstanden sind und Monopolrenten, die aufgrund staatlicher Beihilfen entstanden sind. Somit sei die „Regulierung bei Post und Bahn zu lax“.
Das vollständige Interview finden Sie hier.
Thomas Jaschinski
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