Medien – Märkte – Meinungen

M-Blog: Der Blog der Düsseldorfer Wettbewerbsforscher

Thomas Fahrig 3.2.1… Na endlich: Bundeskartellamt untersucht die Paypal Pflicht bei eBay!

Thomas Fahrig, am 28. Februar 2010 um 20:08

Laut FAZ.NET und der Wirtschaftswoche untersucht das Bundeskartellamt die Paypal Pflicht bei eBay. Zahlreiche Kunden haben sich über diese Pflicht beschwert. Der Grund ist, dass neuen privaten Verkäufern (mit weniger als 50 Bewertungspunkten) die Pflicht auferlegt wird, Paypal zu nutzen. eBay begründet dies mit Käuferschutz und der Gestaltung einer sicheren Plattform. Mehr | 1 Kommentar

Abgelegt unter Allgemein | 1 Kommentar »

Bjoern Kuchinke Die Daten-CD: 1, 2, 3, 4… Gib sie mir!

Bjoern Kuchinke, am 22. Februar 2010 um 15:52

In den letzten Wochen ist viel geredet worden über eine CD. Der Grund dafür ist jedoch nicht, dass etwa eine Supergruppe oder ein anderer Künstler ein neues musikalisches Meisterwerk vorgelegt hat. Nein, es geht um Daten. Diese haben es jedoch in sich, denn es handelt sich um Informationen, die von deutschen Bundesbürgern stammen und Auskunft darüber geben sollen, wie, wieviel und wo sie Geld am deutschen Fiskus vorbei bei oder über Schweizer Banken (oder eine(r) Schweizer Bank) angelegt haben. Es kommt nun – metaphermäßig gesehen – noch mehr oder sagen wir zusätzlich Musik ins Spiel, denn die CD ist offenbar von einem Mittelsmann „besorgt“ und deutschen Behörden zum Kauf angeboten worden.

In der Diskussion darüber, ob die Daten-CD gekauft werden soll oder darf, sind viele Argumente ins Feld geführt… Mehr

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Ralf Dewenter Wieso soll das Netz eigentlich neutral sein? Eine rein ökonomische Betrachtung

Ralf Dewenter, am 15. Februar 2010 um 18:50

In der letzten Woche haben verschiedene Medien darüber berichtet, dass der spanische Telekommunikationsdienstleiter und Netzbetreiber Telefónica in Zukunft Content-Providern stärker zur Kasse bitten möchte. Die angestrebte Bepreisung betrifft dabei jedoch nicht die Konnektivität der Inhalte-Anbieter, sondern insbesondere die Nutzung der Backbone-Netze. Diese Nutzung ist bisher für die Inhalte-Anbieter kostenfrei, der entstehende Traffic wird von den Netzbetreibern untereinander be- bzw. verrechnet. Begründet wird diese Forderung mit dem extremen Datenverkehr, den vor allem Suchmaschinen wie Google verursachen. Letztendlich versucht Telefónica mit diesem Vorhaben stärker an den Einnahmen der Content-Provider zu partizipieren.

Telefónicas Ankündigung dürfte aber nicht nur bei den Inhalte-Anbietern für Aufruhr gesorgt haben, sondern ebenso bei den Verfechtern der Netzneutralität. Die Befürchtungen der Befürworter für ein neutrales Internet betreffen eine Reihe von Auswirkungen, die eine mögliche Nicht-Neutralität zur Folge… Mehr

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Jürgen Rösch And the beat goes on…

Jürgen Rösch, am 11. Februar 2010 um 9:56

Eines unsere Lieblingsthemen ist und bleibt die Musikindustrie. Von Tipps zur fachmännischen Raubkopiererbekämpfung bis zur Frage, warum illegale Downloads eigentlich schädlich sind und mögliche Strategien gegen den Umsatzeinbruch, haben wir kaum eine Möglichkeit ausgelassen unsere Meinung über die Musikindustrie kundzutun. Doch im Angesicht des drohenden Niedergangs des traditionsreichen Plattenlabels EMI wollen auch wir kurz innehalten und anerkennen statt spotten: Laut Handelsblatt bestehen „erhebliche Zweifel“ an dem Fortbestand des einstigen Vorzeigeschülers.

Bittersweet Symphony

Warum mich die mögliche Pleite (noch ist es ja nicht soweit) von EMI traurig stimmt, hat dabei jedoch vielmehr melancholische Gründe. In einer Zeit, in der nicht jeder erdenkliche Song in Sekundenschnelle auf YouTube aufgerufen werden konnte, in der es nicht möglich war, über Last.fm, HypeMachine, Deezer und MySpace Musik zu entdecken, in … Mehr | 1 Kommentar

Abgelegt unter Allgemein | 1 Kommentar »

Ninja Lehnert Der Handel mit Verschmutzungsrechten – Und wie ihm die Marktkonformität zum Verhängnis wurde

Ninja Lehnert, am 5. Februar 2010 um 10:19

Es war einmal ein ökonomisch und ökologisch effizientes Instrument der Umweltpolitik. Besonderes Kennzeichen des Handels mit Verschmutzungsrechten ist die Marktkonformität. Ist ihm vielleicht gerade diese zum Verhängnis geworden? Im Vergleich zu anderen umweltökonomischen Instrumenten zeichnet es sich zudem durch einen hohen Ziel­erreichungsgrad und eine relativ geringe Eingriffsintensität aus und wurde zumindest in der Theorie als „Königsinstrument“ bekannt. Mit dem europäischen Emissionshandelssystem ist es auch in

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »