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	<title>Kommentare zu: And the beat goes on&#8230;</title>
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	<description>M-Blog: Der Blog der Düsseldorfer Wettbewerbsforscher</description>
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		<title>Von: Veit Böckers</title>
		<link>http://www.m-blog.info/2010/02/and-the-beat-goes-on/comment-page-1/#comment-36</link>
		<dc:creator>Veit Böckers</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 00:03:17 +0000</pubDate>
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		<description>Mich wundert es immer wieder aufs Neue, warum außgerechnet die großen Spieler dermaßen stur auf Besitzstandswahrung und Schutz des alten Vetriebesweges beharren. Ist den noch nicht durchgedrungen, dass jegliche technische Barriere immer wieder überwunden wird - und das auch in kurzen Zeitabständen? Hat man den aus den anderen Medienbereichen nichts gelernt (Stichwort: Einführung der Videokassetten)?

Aus wettbewerblicher Sicht ist diese Entwicklung doch auch sehr spannend: Durch die Digitalisierung sind auch IKT-Unternehmen in der Lage voll einzusteigen. Dass eine technische Neuerung es erreicht, dass ein zuvor nicht als potentieller Konkurrent erachter Industriezweig plötzlich mitten drin im Musikvetriebskampf ist, finde ich sensationell. Oder die Tatsache, dass ein Mittelsmann von nun an auch überflüssig werden kann (z.B. Vertrieb über die eigene Bandhomepage). Sowas spart eine Menge Geld, Zeit und Materialkosten.

Es sollte doch eigentlich den Musiklabels peinlich sein, dass Apple der erste vernünftige Anbieter von Musik über das Internet ist.


Eine Produktdifferenzierung und Umgewichtung des angestrebten Erlöskuchens (weg von CD/Albenverkäufen hin zu T-Shirts, Tassen und Tourneen) erscheint mir wesentlich sinnvoller.
Wie schon von Herrn Dewenter im vorherigen Artikel beschrieben: Reines Musikstück (MP3) für kleines Geld, DVD-Box mit netten Gimmicks für etwas mehr.
Oder vielleicht wäre auch das Schaffen neuer technischer Standards (quasi eine besser MP3-Datei)ein möglicher Weg, um wettbewerblich erfolgreicher zu werden und Kunden zu gewinnen. Gut, die Diffusion des Wissens geschieht zwar ziemlich schnell, aber trotzdem sollte man lieber aktiv steuern, statt nur zuzuschauen und zu prozessieren.

Nebenbei bemerkt: Auch die Zeitschriften- und Bücherverlage werden noch die Digitalisierung zu spüren bekommen -und zwar nicht nur die normalen Zeitungen.
Man denke an Comics oder Krimis, welche eingescannt im Netz angeboten und heruntergeladen werden. 
Das müsste doch eigentlich auch mal erforscht werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich wundert es immer wieder aufs Neue, warum außgerechnet die großen Spieler dermaßen stur auf Besitzstandswahrung und Schutz des alten Vetriebesweges beharren. Ist den noch nicht durchgedrungen, dass jegliche technische Barriere immer wieder überwunden wird &#8211; und das auch in kurzen Zeitabständen? Hat man den aus den anderen Medienbereichen nichts gelernt (Stichwort: Einführung der Videokassetten)?</p>
<p>Aus wettbewerblicher Sicht ist diese Entwicklung doch auch sehr spannend: Durch die Digitalisierung sind auch IKT-Unternehmen in der Lage voll einzusteigen. Dass eine technische Neuerung es erreicht, dass ein zuvor nicht als potentieller Konkurrent erachter Industriezweig plötzlich mitten drin im Musikvetriebskampf ist, finde ich sensationell. Oder die Tatsache, dass ein Mittelsmann von nun an auch überflüssig werden kann (z.B. Vertrieb über die eigene Bandhomepage). Sowas spart eine Menge Geld, Zeit und Materialkosten.</p>
<p>Es sollte doch eigentlich den Musiklabels peinlich sein, dass Apple der erste vernünftige Anbieter von Musik über das Internet ist.</p>
<p>Eine Produktdifferenzierung und Umgewichtung des angestrebten Erlöskuchens (weg von CD/Albenverkäufen hin zu T-Shirts, Tassen und Tourneen) erscheint mir wesentlich sinnvoller.<br />
Wie schon von Herrn Dewenter im vorherigen Artikel beschrieben: Reines Musikstück (MP3) für kleines Geld, DVD-Box mit netten Gimmicks für etwas mehr.<br />
Oder vielleicht wäre auch das Schaffen neuer technischer Standards (quasi eine besser MP3-Datei)ein möglicher Weg, um wettbewerblich erfolgreicher zu werden und Kunden zu gewinnen. Gut, die Diffusion des Wissens geschieht zwar ziemlich schnell, aber trotzdem sollte man lieber aktiv steuern, statt nur zuzuschauen und zu prozessieren.</p>
<p>Nebenbei bemerkt: Auch die Zeitschriften- und Bücherverlage werden noch die Digitalisierung zu spüren bekommen -und zwar nicht nur die normalen Zeitungen.<br />
Man denke an Comics oder Krimis, welche eingescannt im Netz angeboten und heruntergeladen werden.<br />
Das müsste doch eigentlich auch mal erforscht werden.</p>
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