| Is Facebook really the final thing? – Web Economy vs. Competition Policy |
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Jürgen Rösch, am 29. April 2010 um 9:19
In einem neuen Workingpaper mit dem Titel The Web Economy, Two-Sided Markets and Competition Policy analysiert David S. Evans kurz und übersichtlich wichtige Aspekte der Online Welt im Zusammenhang mit Wettbewerbspolitik.
Er gibt beispielsweise zu bedenken, dass man die Geschwindigkeit der Innovationstätigkeit in einer Branche auf alle Fälle berücksichtigen muss, wenn die Dominanz einer Firma beurteilt werden soll. Während vor 10 Jahren Microsoft das Sorgenkind Nr. 1 war, hat sich das Gewicht deutlich hin zu Google verlagert. Die Frage wie und ob man Marktmacht in einem Markt auf einen anderen übertragen kann, hat damit eine ganz neue Qualität angenommen.
Außerdem ist es für neu in den Markt eintretende Plattformen zuerst wichtig die ciritcal mass an Benutzern zu erreichen. Bereits bestehende Plattformen können insofern… Mehr
| Is Marketing Becoming a Dirty Word? |
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Ralf Dewenter, am 26. April 2010 um 18:25
Hinter diesem interessanten Titel eines Diskussionspapiers von Frédéric Dalsace (HEC-Paris) und Dmitri Markovitch (Rensselaer Polytechnic Institute, Troy NY) verbirgt sich eine empirische Analyse, die der Vermutung nachgeht, dass Marketing und Werbung einen extrem schlechten Ruf genießen. Und die Antwort der Untersuchung lautet: Ja, Marketing hat heutzutage einen schlechteren Ruf als noch vor einigen Jahren. Wie das Handelsblatt in einer Besprechung des Artikels aufzeigt, lässt sich eine ähnliche Skepsis gegenüber der Werbung auch in Deutschland beobachten – jedenfalls was das Ansehen der Berufsgruppe der Werber betrifft. Der weltweite Rückgang der Werbeausgaben um 7% im ersten Quartal 2009, ist aber wohl kaum auf Reputationsverluste der Marketingexperten zurückzuführen, als vielmehr auf die weltweite Finanzkrise… Mehr
| Welche Optionen gibt es zur Sicherung des privaten Rundfunks? |
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Jürgen Rösch, am 23. April 2010 um 14:53
Dass der private Rundfunk in Deutschland mit einigen Problemen zu kämpfen ist weithin bekannt. Prof. Justus Haucap zeigt in einem Gastkommentar im Magazin Tendenz der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien drei Optionen auf, wie die Erlöse des privaten Rundfunks in Deutschland stabilisiert werden könnten. Den ganzen Artikel gibt es hier
| Fußball ist unser Leben – Der volkswirtschaftliche Nutzen des Profifußballs in Deutschland |
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Jürgen Rösch, am 14. April 2010 um 16:34
Der deutsche Profifußball ist laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey&Company ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Mit einer Wertschöpfung von 5 Milliarden Euro entspricht die Wertschöpfung der einer mittleren deutschen Großstadt. Insgesamt wurden 110.000 Personen rund um den professionellen Fußball beschäftigt, 70.000 davon in Vollzeitarbeitsplätzen.
Als Indikatoren der wirtschaftlichen Bedeutung wurden Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Steuern/Abgaben zugrunde gelegt. Nicht berücksichtigt wurden allerdings die 3. Bundesliga sowie Frauenfußball, da diese im Untersuchungszeitraum nur einen semiprofessionellen Charakter besessen hätten. Die Analyse stützt sich somit auf die 1. und 2. Bundesliga, den DFB-Pokal, die Inlandseffekte der internationalen Wettbewerbe sowie die Nationalmannschaft.
Unterschieden wurde zwischen den direkten Effekten, die durch die beteiligten Akteure, wie DFL oder die Vereine entstehen. Die indirekten Effekte, die im Umfeld der Akteure entstehen, beispielsweise durch Lizenznehmer oder Zulieferer. Und
| Weniger Körpereinsatz – Digitale Güter in einer materiellen Welt |
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Jürgen Rösch, am 12. April 2010 um 16:00
Unter dem Titel Angriff der Körperfresser beleuchtet die Redaktion von Spiegel.de einen sehr interessanten Aspekt digitaler Musik und digitaler Güter im Allgemeinen: Die Klimabilanz.
Digitale Musik, genauso wie beispielsweise Internetseiten von Zeitungen, sparen wertvolle Ressourcen, sparen effektiv Energie und schonen damit nachhaltig die Umwelt.
Stichwort Nachhaltigkeit
Eine Studie der Stanford Universität berechnete eine Energie- und CO2 Ersparnis von 40-80% durch den Vertrieb digitaler Musik. Die Ergebnisse sind nicht schwer nachzuvollziehen, wenn man bedenkt, dass die Produktion des physischen Tonträgers komplett entfällt und auch der Transport über digitale Leitungen in keinem Verhältnis zu dem des physischen Transports mit Schiff, Flugzeug oder LKW steht.
ClimatePartner konnte feststellen, dass sich bei Zeitungsanzeigen allein ¾ des CO2 Ausstoßes durch die Nutzung einer Online-Plattform, auf der Werbekunden den… Mehr

