Pop Internationalism

Fernando Ferreira und Joel Waldfogel (beide University of Pennsylvania) analysieren in dem NBER Working Paper “Pop Internationalism: Has a Half Century of World Music Trade Displaced Local Culture?” den weltweiten Musikkonsum sowie den grenzüberschreitenden Handel des Kulturguts. Bei ihrer Analyse finden die Autoren heraus, dass bestimmte Charakteristika, wie eine gemeinsame Sprache oder eine räumliche Nähe, durchaus positiv auf den Handel zwischen den Staaten wirkt. Weiterhin stellen sie fest, dass – nicht ganz überraschend – eine Art „Home Bias“ für heimische Musik existiert. Überraschend ist dagegen aber die Erkenntnis, dass sich dieser Home Bias in den letzten Jahren kaum verändert hat. Tatsächlich lässt sich sogar ein leichter Anstieg beobachten. Zwar sind neue Medien und Kommunikationswege für eine stärkere Verbreitung und einer besseren Verfügbarkeit der Musik verantwortlich, von einem negativen Effekt auf die Nachfrage nach heimischer Musik, kann jedoch nicht die Rede sein.

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Ralf Dewenter
Ralf Dewenter
Prof. Dr. Ralf Dewenter Helmut-Schmidt-Universität Universität Holstenhofweg 85 22043 Hamburg

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