| Facebook auf Rezept? Twitter statt Sport? Problemlösungen mittels Sozialen Online Netzwerken! |
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Thomas Fahrig, am 29. Juni 2010 um 17:09
Neuroökonom Paul Zak hat an dem Journalisten Adam L. Penenberg den Einfluss der Twitter Nutzung untersucht. Welche Probleme man damit alles lösen kann… Mehr
| Warum Kloschüsseln so teuer sind |
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Ralf Dewenter, am 25. Juni 2010 um 13:19
Regelmäßige Besucher von Baumärkten haben es schon immer gewusst und Häuslebauer sowieso: Die Hersteller von Sanitärartikeln wie Armaturen, Badewannen, Waschbecken und Kloschüsseln haben sich jahrelang und europaweit über die Preise ihrer Produkte abgesprochen. Insgesamt wurden nun 17 Firmen mit Bußgeldern in Höhe von insgesamt mehr als 622 Millionen Euro belegt. Das Kartell bestand laut EU Kommission immerhin 12 Jahre, wobei Unternehmen aus sechs Ländern beteiligt waren.
Ein Teil der Bußgelder wurde dabei wegen der Kooperationsbereitschaft einiger Hersteller reduziert. Auch hier zeigt sich, dass Maßnahmen wie die Kronzeugenregelung und die Möglichkeit, signifikante Strafen zu verhängen, durchaus positiv auf die Aufdeckungswahrscheinlichkeit wirken.
Zuletzt wurden auch in Deutschland durch das Bundeskartellamt einige prominente Kartelle aufgedeckt. So wurden z.B. Absprachen zwischen Herstellern von Brillengläsern, Kafferöstern und Chipherstellern verfolgt und mit hohen… Mehr
| Welche Netzneutralität soll’s denn sein? |
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Joern Kruse, am 21. Juni 2010 um 9:54
Prof. Dr. Jörn Kruse, Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg
Der Begriff „Netzneutralität“ ist in der politischen Diskussion um das Internet zu einer Waffe im Kampf der Interessen der Inhalteanbieter wie Google, Ebay etc und der Telekommunikations-Netzbetreiber geworden. Die Netzneutralität suggeriert implizit etwas Positives für die Konsumenten. So einfach ist die Sache jedoch nicht. Das Etikett der Netzneutralität klebt nämlich auf zwei ökonomisch ganz unterschiedlich zu bewertenden Sachverhalten.
Einige meinen mit Netzneutralität, dass sämtliche Datenpakete aller Dienste und Nutzer in den Netzen strikt gleich behandelt werden. Alle sollen die gleiche Chance haben, sofort weitergeleitet zu werden, und zwar auch dann, wenn bei Netzüberlastung (Stau), z.B. bei Störungen, die Kapazitäten nicht ausreichen.
Für andere bedeutet Netzneutralität, dass alle Datenpakete dann gleich behandelt werden, wenn sie den gleichen Preis für… Mehr
| „Woman on a Mission“ – Erlebnisbericht der DLDwomen Konferenz 2010 |
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Thuy Trang Nguyen, am 14. Juni 2010 um 13:12
Heiß war nicht nur das Wetter, sondern auch die anregenden Diskussionen der Konferenz des DLDwomen (Digital, Life, Design) vom Hubert Burda Media Verlag am 10. und 11.06.2010. Die DLD-Geschäftsführer Stephanie Czerny und Marcel Reichart und Schirmherrin Maria Furtwängler boten ein vielfältiges Programmerlebnis. Unter dem Motto „The Female Decade“ sprachen hochgeschätzte internationale Experten und Expertinnen aus den Bereichen Digital, Wirtschaft, Design, Medien, Gesellschaft, Gesundheit, Politik und Wissenschaft über den weiblichen Einfluss in der modernen Gesellschaft.
Den Auftakt dazu gab Antonella Mei-Pochtler (Boston Consulting Group): „Trotz Blut, Schweiß und Tränen, Frauen sollten die Herausforderung annehmen und den Willen haben, sich in der Welt der Männerdomäne durchzukämpfen, um eine Verbesserung des Zustandes zu bewirken.“
So beziehen Frauen in Top-Positionen oft geringere Gehälter als ihre männlichen Kollegen und werden als Vorgesetzte nicht vollständig akzeptiert… Mehr
| Leistungsschutzrecht der Verlage oder neue Geschäftsmodelle? |
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Ralf Dewenter, am 14. Juni 2010 um 9:44
Während der letzten Wochen und Monate geisterte immer häufiger der Begriff des Leistungsschutzrechts für Verlage durch das Internet. Beiträge dazu finden sich sowohl in diversen Blogs als auch in den verschiedenen Internetauftritten der Verlage sowie den Online-Plattformen anderer Medien. Es wurden darüber hinaus auch bereits erste Tagungen und Podiumsdiskussionen zu diesem Thema abgehalten und auch die Politik hat sich schon intensiv mit dieser Fragestellung beschäftigt.
Hinter dem Begriff des Leistungsschutzrechts für Verlage steht dabei nichts anderes als die Forderung einer Art Urheberschutzes für Online-Inhalte. Geschützt werden sollen also vor allem die Texte (aber auch Bilder etc.), die von den Verlagen auf den Internetseiten diverser Presseerzeugnisse veröffentlicht werden. Gemeint sind damit aber nicht nur vollständige Artikel oder einzelne Textabschnitte – hier ist sowieso strittig, inwiefern diese… Mehr

