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M-Blog: Der Blog der Düsseldorfer Wettbewerbsforscher

Ralf Dewenter ARD, ZDF, C&A …

Ralf Dewenter, am 28. Oktober 2010 um 16:48

Nicht ganz überraschend hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig kürzlich entschieden, dass die Rundfunkgebühren für internetfähige Computer weiterhin entrichtet werden müssen. Dies gelte unabhängig davon, ob damit die entsprechenden Inhalte empfangen werden oder nicht. Kritisch könnte lediglich die Frage sein, ob diese Gebühr auch weiterhin durchsetzbar sei. Wie auch immer man diese Entscheidung beurteilen mag, schon in absehbarer Zeit wird sie wohl nicht mehr relevant sein. Wie die Ministerpräsidenten in Magdeburg beschlossen haben, soll ab 2013 die geräteabhängige Gebühr durch die vielzitierte und -diskutierte Haushaltsabgabe ersetzt werden. Das neue Finanzierungsmodell hat damit die nächste Hürde genommen, dessen Einführung wird damit umso wahrscheinlicher.

Mit dem neuen Finanzierungssystem können sich die Öffentlich-Rechtlichen auf also rosige Zeiten freuen. Zum einen ist der Fortbestand finanziell aber auch inhaltlich gesichert, zum anderen wird… Mehr | 2 Kommentare

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Ralf Dewenter Musik-CDs zum Schnäppchenpreis?

Ralf Dewenter, am 21. Oktober 2010 um 16:53

Folgt man dem Vorschlag des ehemaligen Musikmanagers Rob Dickins, so werden Musik-Alben bald nur noch ein britisches Pfund oder vielleicht gar nur noch einen Euro kosten. Die Idee hinter dem Vorschlag zielt darauf ab, dem illegalen Download beizukommen. Während Musik-CDs zurzeit im Handel etwa 15 Euro kosten, ist der legale Download in der Regel für etwa 10 Euro möglich. Der illegale Download ist, abgesehen von den Opportunitätskosten und einer drohenden Bestrafung, natürlich kostenlos. Eine deutliche Preissenkung könnte die Musikpiraterie dann eindämmen, wenn die User stattdessen lieber die physischen Alben samt Booklet und Cover kaufen würden. Eventuell wäre es auch ratsam den legalen Download der entsprechenden mp3-Dateien zu ermöglichen, da somit keine Konvertierung durch den Nutzer (etwa für den mp3-Player) mehr notwendig wäre.

Die Idee Dickins, die er auf… Mehr

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Thomas Jaschinski Fake-Einträge bei Bewertungsportalen: Quantität oder Qualität?

Thomas Jaschinski, am 15. Oktober 2010 um 10:40

Bewertungsportale sind kaum mehr aus der Online-Welt wegzudenken. Auf Online-Communities wie Ciao.de, Qype, Amazon, aber auch MeinProf.de, Klinikbewertungen.de oder HolidayCheck können Nutzer Bewertungen zu getesteten Produkten und Dienstleistungen abgeben und so ihre Erfahrungen mit den anderen Besuchern teilen. Bewertungsportale sind in vielen Lebenslagen sehr hilfreich, denn die Meinungen anderer Nutzer können unter Umständen einen weitaus höheren Informationsgehalt haben als Testberichte von Experten in z.B. Fachzeitschriften. Denn der Otto-Normalverbraucher achtet nun einmal mehr darauf, wie einfach z.B. ein mp3-Player zu bedienen ist, anstatt auf Marginalien hinzuweisen, die ohnehin nur teure Profitestgeräte erkennen können. Außerdem, so ist zu hoffen, sind Nutzerbewertungen frei von wirtschaftlichem Interesse. Im Gegensatz zum normalen User achtet der professionelle Tester in z.B. einer Fachzeitschrift möglicherweise auf die Werbebeziehungen seiner Zeitschrift zu der Firma des getesteten Produktes oder möchte… Mehr | 2 Kommentare

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Jürgen Rösch Die Freiheit nehm ich mir – amerikanischen Wettbewerbsbehörden knöpfen sich American Express, Visa und Master Card vor

Jürgen Rösch, am 6. Oktober 2010 um 10:36

Laut Medienberichten wirft die US-Regierung den drei größten Kreditkartenanbietern vor ihre marktbeherrschende Stellung auszunutzen. Sie sollen Einzelhändler davon abgehalten haben, die Benutzung Kreditkarten andere Unternehmen durch günstigere Preise oder Rabatte attraktiv zu machen. Außerdem hätten die Einzelhändler durch Hinweise im Schaufenster auf die bevorzugte Annahme der jeweilig angeklagten Firma hingewiesen.

Während mit Visa und Master Card bereits außergerichtliche Vereinbarungen getroffen wurden, geht American Express in die Offensive: Sie sehen in der Anklage keine Förderung sondern eine Beschränkung des freien Wettbewerbs.

Ökonomisch ist der Kreditkartenmarkt vor allem deshalb interessant, weil er als Musterbeispiel eines zweiseitigen Marktes gilt. Vielmehr noch, geht die Theorie der zweiseitigen Märkte auf eine Untersuchung des Kreditkartenmarktes zurück.

Zweiseitige Märkte zeichnen sich durch die Verknüpfung zweier Märkte durch indirekte Netzwerkeffekte aus. Eine Plattform -… Mehr

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