| Das Kölner Kölsch-Kartell |
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Ralf Dewenter, am 22. Dezember 2011 um 19:58
Das Kartellamt prüft zurzeit, ob und in welchem Maße Kölner Brauereien eventuell die Preise für Kölsch abgesprochen haben könnten. Auf Hinweis eines Zeugens wurden mehrere Brauereien durchsucht. Das Bundeskartellamt vermutet sowohl Absprachen der Brauereien untereinander, als auch mit dem Handel.
Die Brauereivertreter sehen dagegen keinen Anlass zu einer solchen Untersuchung und verweisen auf den harten Wettbewerb im Kölschmarkt. Ein starker Wettbewerb und sinkende Margen könnten jedoch gerade Anlass sein, Gewinne durch Kartellabsprachen zu sichern. Hinzu kommt, dass Kölsch außerhalb von Köln nicht sehr weit verbreitet ist und insgesamt nur wenige Anbieter existieren. Inwiefern die einzelnen Sorten homogen sind, ist schwer zu sagen. Der Kölsch-Trinker kann vermutlich eine Produktdifferenzierung erkennen. Klar ist jedoch, dass sich andere Biersorten geschmacklich z.T. deutlich vom Kölsch unterscheiden. Nur wenige Konsumenten werden also Kölsch durch… Mehr
| Mehr Sonne + mehr Wind = weniger Kraftwerke? |
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Jürgen Rösch, am 14. Dezember 2011 um 15:46
Draußen ist es ungemütlich! Der Dauerregen und die Kälte beschränken Aufenthalte im Freien auf das absolut Nötigste. Lieber rein, Computer an, Fernseher an und natürlich Heizung an. Die wenigen Sonnenstunden verpasst man meist eh, weil man gerade dann – mit Licht an – im Büro sitzt.
Das nasskalte Wetter und die kurzen Tage schlagen sich nicht nur auf die Freizeitgestaltung und das Gemüt nieder, sondern werfen auch die Frage auf, wie das mit der Energiewende eigentlich so genau klappen soll. Denn manchmal weht der Wind und die Sonne scheint – oft aber nicht.
2020 sollen 30 Prozent, 2050 sogar 50 Prozent der Bruttostromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen (EE) kommen. Gemeint sind damit Jahresdurchschnittswerte. Doch damit Kohle- und Gaskraftwerke für immer abgeschaltet werden können, müsste Strom aus den EE möglichst… Mehr
| GWB-Novelle: Viel Schatten, viel Licht |
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Justus Haucap, am 14. Dezember 2011 um 10:13
Die Bundesregierung plant, das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu novellieren. Am 10. November hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Referentenentwurf für die 8. GWB-Novelle veröffentlicht. Vorgesehen sind
- Anpassungen der deutschen Fusionskontrolle an die europäische Praxis,
- eine Erleichterung von Pressefusionen insbesondere unter kleinen Verlagshäusern,
- das Heraufsetzen des notwendigen Marktanteils für die Vermutung der Einzelmarktbeherrschung von einem Drittel auf 40 Prozent,
- das Auslaufen des 2007 eingeführten verschärften Verbots des Verkaufs von Lebensmitteln unter Einstandspreisen,
- die Stärkung der privaten Kartellrechtsdurchsetzung durch Verbraucherverbände,
- die Verlängerung der verschärften Missbrauchsaufsicht bei Gas und Strom um weitere fünf Jahre,
- die Stärkung des Kronzeugenprogramms bei Kartellverfahren,
- die Verlängerung des Verbots von Preis-Kosten-Scheren für marktmächtige Unternehmen,
- die Klarstellung, dass eine Entflechtung von Unternehmen im Falle
| Google goes Music mit Google Music |
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Ralf Dewenter, am 2. Dezember 2011 um 14:40
Mit dem Angebot Google Music bietet nun auch Google zumindest in den USA die Möglichkeit, online Musik zu erwerben und zu verwalten. Das Angebot kommt spät und bietet zu Anfang gerade einmal 13 Millionen Titel. Damit liegt Google deutlich hinter Anbietern wie Amazon und Apples iTunes zurück. Im Gegensatz zu den Angeboten der Konkurrenz haben die Nutzer hier jedoch die Möglichkeit, bis zu 20.000 Songs kostenlos in der Cloud abzulegen und damit weltweit Zugriff auf die Musiksammlung zu ermöglichen.
Obwohl Google mit diesem Angebot sehr spät in den Markt der Online-Musikdienste eintritt, könnte das Unternehmen bestehende und teilweise sehr starke Netzwerkeffekte nutzen und unter Umständen größere Marktanteilsgewinne realisieren. Google Music wird z.B. zukünftig mit jeder Kopie eines Android-Smartphones oder Tablet-Computers mitgeliefert, was eine hohe Verbreitung garantiert. Ebenso können… Mehr

