| Das Kölner Kölsch-Kartell |
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Ralf Dewenter, am 22. Dezember 2011 um 19:58
Das Kartellamt prüft zurzeit, ob und in welchem Maße Kölner Brauereien eventuell die Preise für Kölsch abgesprochen haben könnten. Auf Hinweis eines Zeugens wurden mehrere Brauereien durchsucht. Das Bundeskartellamt vermutet sowohl Absprachen der Brauereien untereinander, als auch mit dem Handel.
Die Brauereivertreter sehen dagegen keinen Anlass zu einer solchen Untersuchung und verweisen auf den harten Wettbewerb im Kölschmarkt. Ein starker Wettbewerb und sinkende Margen könnten jedoch gerade Anlass sein, Gewinne durch Kartellabsprachen zu sichern. Hinzu kommt, dass Kölsch außerhalb von Köln nicht sehr weit verbreitet ist und insgesamt nur wenige Anbieter existieren. Inwiefern die einzelnen Sorten homogen sind, ist schwer zu sagen. Der Kölsch-Trinker kann vermutlich eine Produktdifferenzierung erkennen. Klar ist jedoch, dass sich andere Biersorten geschmacklich z.T. deutlich vom Kölsch unterscheiden. Nur wenige Konsumenten werden also Kölsch durch… Mehr
| Google goes Music mit Google Music |
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Ralf Dewenter, am 2. Dezember 2011 um 14:40
Mit dem Angebot Google Music bietet nun auch Google zumindest in den USA die Möglichkeit, online Musik zu erwerben und zu verwalten. Das Angebot kommt spät und bietet zu Anfang gerade einmal 13 Millionen Titel. Damit liegt Google deutlich hinter Anbietern wie Amazon und Apples iTunes zurück. Im Gegensatz zu den Angeboten der Konkurrenz haben die Nutzer hier jedoch die Möglichkeit, bis zu 20.000 Songs kostenlos in der Cloud abzulegen und damit weltweit Zugriff auf die Musiksammlung zu ermöglichen.
Obwohl Google mit diesem Angebot sehr spät in den Markt der Online-Musikdienste eintritt, könnte das Unternehmen bestehende und teilweise sehr starke Netzwerkeffekte nutzen und unter Umständen größere Marktanteilsgewinne realisieren. Google Music wird z.B. zukünftig mit jeder Kopie eines Android-Smartphones oder Tablet-Computers mitgeliefert, was eine hohe Verbreitung garantiert. Ebenso können… Mehr
| EU Gerichtshof schafft Wettbewerb beim Bezahlfernsehen |
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Ralf Dewenter, am 8. Oktober 2011 um 3:31
Letzten Dienstag hat der EU Gerichtshof entscheiden, dass ausländische Dekoderkarten, die für den Empfang von Bezahlfernsehen geeignet sind, nicht verboten werden dürfen. Mit anderen Worten ist es zukünftig grundsätzlich möglich, die Bundesliga in Deutschland ganz legal über einen englischen Pay-TV-Sender zu sehen.
Ausgelöst hatte das Verfahren vor einigen Jahren die englische Pub-Besitzerin Karen Murphy. Diese wollte in ihrem Pub die Spiele der Premier League zeigen, die hohen Gebühren des englischen Anbieters BSkyB jedoch nicht zahlen. Sie hat deshalb auf das deutlich günstigere Angebot eines griechischen Pay-TV-Sender zurückgegriffen. Da der BSkyB die Wirtin verklagt hat, landete das Verfahren letztendlich vor dem EU-Gerichtshof in Luxemburg.
Das Urteil ist im Sinne des Wettbewerbs zunächst begrüßenswert. Die Möglichkeit der Verbände, die Übertragungsrechte exklusiv an einzelne Sender zu vergeben bzw. Gebietsabsprachen vorzunehmen schafft… Mehr
| “I heard you won the Nobel Prize” |
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Ralf Dewenter, am 5. Oktober 2011 um 5:10
Wenn man so über den Campus der University of California, Berkeley (kurz UC Berkeley oder einfach Cal) läuft, ist so manches anders, als an anderen Universitäten. Der Campus erstreckt sich von der Innenstadt bis hinauf in die Berge, ist mit 5 km2 relativ groß und gilt als einer der schönsten des Landes. Neben einigen historischen Gebäuden, finde sich auch immer wieder modernere Bauten, unter anderem die architektonisch weniger ansprechende Evans Hall, die das Economics Department beheimatet und eher als eines der hässlicheren Gebäude gilt, oder der deutlich ansprechendere Komplex der Haas School of Business. Von einigen Punkten des Campus hat man einen wunderschönen Blick auf die San Francisco Bay, an anderen Stellen findet man immer wieder die imposanten Redwood-Bäume.
Was Cal ebenso von anderen Universitäten unterscheidet, ist die relativ… Mehr
| Neue Aufgaben für die GEZ |
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Ralf Dewenter, am 10. August 2011 um 23:51
Sollte der neue Rundfunkstaatsvertrag von allen sechszehn Bundesländern bis zum Ende des Jahres ratifiziert werden, kommt es 2013 (wie bereits ausführlich diskutiert) zu einigen Änderungen im Rundfunkrecht. Die wohl meistdiskutiere Reform ist dabei die Umwandlung der Rundfunkgebühr in eine Haushaltsabgabe. Wer nun gehofft hat, dass die Umwandlung in eine Abgabe zumindest mit Einsparungen bei der Gebühreneinzugszentrale einhergeht, sieht sich jedoch enttäuscht. Zunächst bedeutet die Reform tatsächlich einen deutlichen Mehraufwand. Dies führt dazu, dass für etwa zwei Jahre sogar 250 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden sollen – von Sparen kann also keine Rede sein.
Die gute Nachricht ist nun aber, dass nicht nur eine Aufstockung der Mitarbeiterzahl ansteht, sondern ebenso eine Ausweitung der Aufgaben und Rechte der GEZ. Neben den üblichen Pflichten, wie etwa die Gebühren einzuziehen und die… Mehr

