| Konkurrenz für die Bahn: Viele neue Möglichkeiten für die Fahrt von A nach B… |
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Hans Christian Müller, am 5. August 2011 um 8:27
Die Deutsche Bahn hat es gerade nicht leicht: Einerseits hat die Bundesregierung gerade beschlossen, in Deutschland endlich auch den Fernbus-Verkehr zuzulassen, der bisher mit Ausnahme einiger weniger Strecken verboten war, um die Fernzüge der Bahn zu schützen. Andererseits postieren sich mittlerweile ernstzunehmende Konkurrenten, die auf eigene Faust Fernzüge fahren lassen möchten: So zum Beispiel der neue „Hamburg-Köln-Express“, der ab September dreimal täglich vom Rheinland nach Hamburg fahren wird – schneller und billiger als die DB AG.
In meiner Funktion als Wettbewerbstheoretiker freuen mich die vielen neuen Wahlmöglichkeiten natürlich, die es bald geben wird, um von A nach B zu kommen – schließlich könnte es bestehende Monopole zerschlagen und die Preise sinken lassen.
Doch mir als Konsument verlangen sie sehr viel ab: Nehmen wir… Mehr
| Ordnungspolitische Perspektiven: Zwei Neue Beiträge |
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Hans Christian Müller, am 29. Juni 2011 um 11:56
Unser Institut veröffentlicht regelmäßig deutschsprachige Debattenbeiträge zu wettbewerbspolitischen Themen, die “Ordnungspolitischen Perspektiven”. Gerade sind zwei neue spannende Beiträge erschienen:
Kaum Wettbewerb zwischen Krankenhäusern
Zwischen deutschen Krankenhäusern besteht praktisch kein Wettbewerb, diagnostizieren Michael Coenen, Justus Haucap und Annika Herr im neuesten Beitrag der „Ordnungspolitischen Perspektiven“: Einerseits bekommen die Krankenhäuser von den Kassen einheitliche Pauschalen pro Patient, was den Preiswettbewerb unterbindet, anderseits ist der Krankenhausmarkt regional begrenzt, so dass ohnehin höchstens zwischen benachbarten Häusern Wettbewerb entstehen könnte. Deshalb sollten Fusionen benachbarter Krankenhäuser von den Kartellbehörden strenger geprüft werden als bisher, so die Autoren.
Google-News und das Urheberrecht
Sollte Google News untersagt werden, Texte von Zeitungs-Websites zu übernehmen und zu verlinken? Dieser Frage geht Torben Stühmeier in einem weiteren Beitrag nach. Die deutschen Verleger machen sich… Mehr
| Taxi-Markt: Kurzstrecken-Fahrgäste zu Unrecht unbeliebt |
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Hans Christian Müller, am 10. Juni 2011 um 13:00
Letztens habe ich mir eine Taxifahrt vom Kölner Bahnhof zu mir nachhause gegönnt – und prompt die Wut des Fahrers auf mich gezogen. Bei einer so kurzen Fahrt solle ich doch lieber die Bahn nehmen, fluchte er, jetzt müsse er sich gleich wieder hinten in die Reihe stellen. Vor meiner Fahrt hatte er schon zwei Stunden vor dem Bahnhof in der Schlange gewartet und auf solvente Kunden gehofft, die zum Ferienhaus in die Eifel wollen oder so. Doch er bekam mich: Einen Knilch mit 8-Euro-Heimweg.
Doch ist es ökonomisch klug, Kurzstrecken-Fahrgäste zu vergraulen? Spontan würde ich sagen: Nein. Denn würden alle mit kurzen Wegen aufs Taxifahren verzichten, dann wären die Gesamteinnahmen im Markt kleiner, also auch die durchschnittlichen Einnahmen eines Fahrers. Zwar könnten sich die Fahrer sicher sein, dass… Mehr

