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M-Blog: Der Blog der Düsseldorfer Wettbewerbsforscher

Jürgen Rösch Fußball ist unser Leben – Der volkswirtschaftliche Nutzen des Profifußballs in Deutschland

Jürgen Rösch, am 14. April 2010 um 16:34

Der deutsche Profifußball ist laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey&Company ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Mit einer Wertschöpfung von 5 Milliarden Euro entspricht die Wertschöpfung der einer mittleren deutschen Großstadt. Insgesamt wurden 110.000 Personen rund um den professionellen Fußball beschäftigt, 70.000 davon in Vollzeitarbeitsplätzen.

Als Indikatoren der wirtschaftlichen Bedeutung wurden Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Steuern/Abgaben zugrunde gelegt. Nicht berücksichtigt wurden allerdings die 3. Bundesliga sowie Frauenfußball, da diese im Untersuchungszeitraum nur einen semiprofessionellen Charakter besessen hätten. Die Analyse stützt sich somit auf die 1. und 2. Bundesliga, den DFB-Pokal, die Inlandseffekte der internationalen Wettbewerbe sowie die Nationalmannschaft.

Unterschieden wurde zwischen den direkten Effekten, die durch die beteiligten Akteure, wie DFL oder die Vereine entstehen. Die indirekten Effekte, die im Umfeld der Akteure entstehen, beispielsweise durch Lizenznehmer oder Zulieferer. Und

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Jürgen Rösch Weniger Körpereinsatz – Digitale Güter in einer materiellen Welt

Jürgen Rösch, am 12. April 2010 um 16:00

Unter dem Titel Angriff der Körperfresser beleuchtet die Redaktion von Spiegel.de einen sehr interessanten Aspekt digitaler Musik und digitaler Güter im Allgemeinen: Die Klimabilanz.

Digitale Musik, genauso wie beispielsweise Internetseiten von Zeitungen, sparen wertvolle Ressourcen, sparen effektiv Energie und schonen damit nachhaltig die Umwelt.

Stichwort Nachhaltigkeit

Eine Studie der Stanford Universität berechnete eine Energie- und CO2 Ersparnis von 40-80% durch den Vertrieb digitaler Musik. Die Ergebnisse sind nicht schwer nachzuvollziehen, wenn man bedenkt, dass die Produktion des physischen Tonträgers komplett entfällt und auch der Transport über digitale Leitungen in keinem Verhältnis zu dem des physischen Transports mit Schiff, Flugzeug oder LKW steht.

ClimatePartner konnte feststellen, dass sich bei Zeitungsanzeigen allein ¾ des CO2 Ausstoßes durch die Nutzung einer Online-Plattform, auf der Werbekunden den… Mehr

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Jürgen Rösch Der Wurm im Apfel – Musikdownloadportale im Test

Jürgen Rösch, am 6. April 2010 um 11:16

Spieglein, Spieglein an der Wand, welches ist das beste Musikonlineportal im ganzen Land? i..?! iTu…?!…irgendwie gar keins!

iTunes von Apple wird gemeinhin als der Klassenprimus unter den Downloadportalen gesehen. Nicht nur, dass es eines der ersten Portale war, dass ein überzeugendes (legales) Konzept mit einer beeindruckenden Auswahl an Musikstücken kombinierte, auch an der mittlerweile fast schon typischen Preissetzung von 0.99 Euro/Dollar pro Musikstück wird Apple eine maßgebliche Rolle zugeschrieben. Nicht zuletzt geht der Erfolg jedoch auch auf den Siegeszug des iPods zurück. Apple  zeigte durch die Bündelung von Hardwarekomponenten – iPod – in Verbindung mit der Software iTunes – und damit mit einer direkten Verbindung zum iTunes-Store, dass man auch im Downloadzeitalter mit Musik und damit verbundenen Produkten Geld verdienen kann.

Umso überraschender ist… Mehr

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Jürgen Rösch And the beat goes on…

Jürgen Rösch, am 11. Februar 2010 um 9:56

Eines unsere Lieblingsthemen ist und bleibt die Musikindustrie. Von Tipps zur fachmännischen Raubkopiererbekämpfung bis zur Frage, warum illegale Downloads eigentlich schädlich sind und mögliche Strategien gegen den Umsatzeinbruch, haben wir kaum eine Möglichkeit ausgelassen unsere Meinung über die Musikindustrie kundzutun. Doch im Angesicht des drohenden Niedergangs des traditionsreichen Plattenlabels EMI wollen auch wir kurz innehalten und anerkennen statt spotten: Laut Handelsblatt bestehen „erhebliche Zweifel“ an dem Fortbestand des einstigen Vorzeigeschülers.

Bittersweet Symphony

Warum mich die mögliche Pleite (noch ist es ja nicht soweit) von EMI traurig stimmt, hat dabei jedoch vielmehr melancholische Gründe. In einer Zeit, in der nicht jeder erdenkliche Song in Sekundenschnelle auf YouTube aufgerufen werden konnte, in der es nicht möglich war, über Last.fm, HypeMachine, Deezer und MySpace Musik zu entdecken, in … Mehr | 1 Kommentar

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Jürgen Rösch Rupert Murdoch gegen den Rest der Welt?

Jürgen Rösch, am 19. November 2009 um 13:15

Rupert Murdoch macht ernst! Nachdem der Medienmogul schon mehrfach seinen Unmut über die „Gratiskultur“ im Internet geäußert hat, sollen nun die Onlineangebote der „Times“ und der „Sunday Times“ komplett kostenpflichtig werden. Der Zugang zur Webseite soll, laut Medienberichten, umgerechnet knapp einen Euro pro Tag kosten. Dies entspricht in etwa dem Preis der Printausgabe der Times.

Das Konzept Informationen und Inhalte im Internet nur gegen Bezahlung anzubieten ist indes nicht neu. Das Wall Street Journal, auch Teil der News Corp., schaffte es, als eine der wenigen Zeitungen, online kostenpflichtige Inhalte anzubieten und damit auch erfolgreich zu sein. Dennoch bleibt es interessant zu sehen, wie die Leser der Times auf diesen Schritt reagieren werden. Es wird sich zeigen, ob Rupert Murdoch die Zeichen der Zeit richtig deutet und tatsächlich eine Abkehr… Mehr

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