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M-Blog: Der Blog der Düsseldorfer Wettbewerbsforscher

DICE DICE gehört zu den weltbesten Newcomern unter den Denkfabriken

DICE, am 25. Januar 2012 um 14:26

Internationalen Erfolg hat das Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie (DICE): Die University of Pennsylvania, die einmal jährlich ein Ranking der besten Think -Tanks erstellt, zählt das Institut zu den weltweit verheißungsvollsten neu gegründeten Denkfabriken.

In der Kategorie „Best New Think Tanks“ landete das DICE auf Platz vier und liegt damit unter den europäischen Neugründungen ganz vorne. „Die Auszeichnung verdeutlicht, dass das DICE auf einem guten Weg ist, zu einem der führenden akademischen Zentren für Wettbewerbsökonomie nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit zu werden” freute sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze über die Auszeichnung. „Genau solche Denkfabriken brauchen wir – international und vor allem in NRW!”

Auch Prof. Dr. Justus Haucap, Direktor des DICE, zeigte sich hocherfreut: „Das Ranking zeigt, wie sehr unsere Arbeit inzwischen auch international wertgeschätzt wird.“ Für ihn… Mehr

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Justus Haucap GWB-Novelle: Viel Schatten, viel Licht

Justus Haucap, am 14. Dezember 2011 um 10:13

Die Bundesregierung plant, das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu novellieren. Am 10. November hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Referentenentwurf für die 8. GWB-Novelle veröffentlicht. Vorgesehen sind

  1. Anpassungen der deutschen Fusionskontrolle an die europäische Praxis,
  2. eine Erleichterung von Pressefusionen insbesondere unter kleinen Verlagshäusern,
  3. das Heraufsetzen des notwendigen Marktanteils für die Vermutung der Einzelmarktbeherrschung von einem Drittel auf 40 Prozent,
  4. das Auslaufen des 2007 eingeführten verschärften Verbots des Verkaufs von Lebensmitteln unter Einstandspreisen,
  5. die Stärkung der privaten Kartellrechtsdurchsetzung durch Verbraucherverbände,
  6. die Verlängerung der verschärften Missbrauchsaufsicht bei Gas und Strom um weitere fünf Jahre,
  7. die Stärkung des Kronzeugenprogramms bei Kartellverfahren,
  8. die Verlängerung des Verbots von Preis-Kosten-Scheren für marktmächtige Unternehmen,
  9. die Klarstellung, dass eine Entflechtung von Unternehmen im Falle

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DICE Auszeichnung für DICE-Forscherin

DICE, am 10. November 2011 um 12:46

Die Düsseldorfer Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Annika Herr wird heute vom Statistischen Bundesamt mit dem renommierten Gerhard-Fürst-Preis geehrt. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung verleiht das Amt einmal jährlich für herausragende Doktorarbeiten, die mit Hilfe von Daten der amtlichen Statistik zu neuen Erkenntnissen über die Welt der Wirtschaft kommen konnten.

„Ich fühle mich von der Auszeichnung sehr geehrt“, sagt Herr mit Blick auf die heutige Preisverleihung, „für mich ist das ein großer Ansporn für meine weitere Forschung.“ Prämiert wird Herrs 2009 fertig gestellte Doktorarbeit, in der die Gesundheitsökonomin unter anderem die Effizienz von öffentlichen und privaten Krankenhäusern miteinander verglichen hat: Während Kliniken im Staatsbesitz bis 2003 im Durchschnitt kosteneffizienter gearbeitet haben als private, lagen letztere wiederum bei der Gewinneffizienz deutlich vorn… Mehr

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Justus Haucap Spartengewerkschaften: Lieber unter Markmachtkontrolle stellen als verbieten!

Justus Haucap, am 4. August 2011 um 12:00

Lokführer, Fluglotsen, Piloten, Ärzte – wenn sie streiken, geht nichts mehr. Immer wieder wird die enorme Macht dieser Berufsgruppen kritisiert, mit Hilfe von Streikdrohungen auf Kosten anderer höhere Löhne durchzudrücken. Doch heißt das im Umkehrschluss, dass der Staat eingreifen muss, zum Beispiel indem er die Gründung kleiner Spartengewerkschaften verbietet?

Nein, ein gesetzlicher Zwang zur Tarifeinheit ist nur vordergründig eine Lösung des Problems. Zahlreiche Gewerkschaften haben sich insbesondere von der Mega-Gewerkschaft ver.di abgespalten, weil die Mitglieder ihre Interessen nicht mehr hinreichend vertreten sahen. Die grundgesetzlich verankerte Koalitionsfreiheit umfasst aus gutem Grund auch die negative Koalitionsfreiheit, also das Recht, einer Gewerkschaft fernzubleiben und eine neue zu gründen. Ein Zwang zur Tarifeinheit würde den großen Gewerkschaften quasi ein Monopol verschaffen. Die Arbeitnehmer hätten faktisch keine Wahl mehr, wer ihre Interessen vertreten soll… Mehr

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Justus Haucap Fernbusse: Bundesregierung folgt Forderung der Monopolkommission

Justus Haucap, am 3. August 2011 um 18:21

Als Vorsitzender der Monopolkommission begrüße ich die Entscheidung der Bundesregierung, durch eine Neufassung des Personenbeförderungsgesetzes den Fernbuslinienverkehr endlich zu liberalisieren. Die Monopolkommission hatte das in den Sondergutachten „Bahn“ von 2007 und 2009 bereits gefordert.

Damit wird ein von der Monopolkommission wiederholt kritisiertes staatliches Wettbewerbshindernis fallen. Allerdings hätte die Liberalisierung durchaus noch konsequenter sein können. So sieht die Monopolkommission keine überzeugenden Gründe für eine explizite Genehmigungspflicht, die über die Überprüfung von Sicherheitsvorschriften hinausgeht. Ebenso wird der Plan, den mit Steuermitteln unterstützten ÖPNV gegen konkurrierenden Busfernlinienverkehr zu schützen, von der Monopolkommission kritisch gesehen. Auch staatlich subventionierte Verkehre sollten nicht vor Wettbewerb geschützt werden. Vielmehr könnten dann mittelfristig sogar Subventionen gekürzt werden.

Durch die Genehmigungspflicht entstehen bei Unternehmen und Behörden erhebliche Transaktionskosten. Fernbusgesellschaften sind außerdem schwer kalkulierbaren und marktfremden Risiken durch… Mehr

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